Filmfestspiele in Venedig: Vielleicht geht die Welt nächstes Jahr noch mal unter

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Por Von Philipp Bovermann, VenedigTop – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport

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Filmfestspiele in Venedig Vielleicht geht die Welt nächstes Jahr noch mal unter

12. September 2026, 21:09 Uhr |

Lesezeit: 7 Min.

May el-Toukhy (rechts) war zunächst die einzige Frau, die mit einem Film in den Wettbewerb um den Goldenen Löwen eingeladen wurde. Dann gewann sie ihn tatsächlich – und feierte mit ihrer ebenfalls prämierten Hauptdarstellerin Mathilde Arcel.
May el-Toukhy (rechts) war zunächst die einzige Frau, die mit einem Film in den Wettbewerb um den Goldenen Löwen eingeladen wurde. Dann gewann sie ihn tatsächlich – und feierte mit ihrer ebenfalls prämierten Hauptdarstellerin Mathilde Arcel. Scott A Garfitt/Invision/AP/dpa

Die Filmfestspiele in Venedig ließen dieses Jahr Zweifel aufkommen, ob glamouröse Filmfestivals überhaupt noch in die Gegenwart passen. Sie haben aber auch gezeigt, was verschwinden würde.

Von Philipp Bovermann, Venedig

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Am Donnerstag wehrte sich das Meer dann doch einmal. Eineinhalb Wochen lang hatte die Sonne mit eiserner Fröhlichkeit herabgebrannt auf die Stadt, über die Thomas Mann einst geschrieben hatte, sie verberge „aus Gewinnsucht“ eine in ihr rumorende Krankheit. Gegen Ende der Filmfestspiele von Venedig aber, am Donnerstag, als dort ein Dokumentarfilm über angeblich systematische Kriegsverbrechen der israelischen Armee in Gaza 25 Minuten lang stehend beklatscht wurde, verdunkelte sich der Himmel. Ein Sturm trieb schwere Wellen an den Strand vor den Festivalbauten.

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