Prozess um PKW-Maut: „Sie müssen etwas für Deutschland tun“

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Prozess um PKW-Maut „Sie müssen etwas für Deutschland tun“

14. Oktober 2026, 20:16 Uhr |

Lesezeit: 5 Min.

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Andreas Scheuer (CSU) verlässt beim Prozessauftakt im September in einer kurzen Pause den Gerichtssaal. Er bestreitet den Vorwurf der Lüge gegen sich.
Andreas Scheuer (CSU) verlässt beim Prozessauftakt im September in einer kurzen Pause den Gerichtssaal. Er bestreitet den Vorwurf der Lüge gegen sich. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Ex-Minister Andreas Scheuer steht vor Gericht, weil er den Maut-Ausschuss des Bundestags belogen haben soll. Zwei Firmenchefs belasten ihn – und dann keilt die Verteidigung zurück. Auch das Wort „Schwein“ fällt.

Von Constanze von Bullion, Berlin

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D as Vorhaben: gescheitert. Der Ruf: ruiniert. Und jetzt muss sich der ehemalige Maut-Minister Andreas Scheuer auch noch vor Gericht verantworten. Die ersten Verhandlungstage am Landgericht Berlin I verliefen zunächst wenig erfreulich für den früheren CSU-Politiker. Zwei wichtige Zeugen haben ihm im Prozess substanziell widersprochen. Am Mittwoch, dem vierten Verhandlungstag, war dann die Verteidigung an der Reihe. Sie suchte den wichtigsten Belastungszeugen, einen Unternehmer, als gekränkten Firmenboss darzustellen, der Rache nehmen wollte an einem Minister, auf den er wütend gewesen sei.

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