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Österreich Blasmusik statt Avantgarde

13. Oktober 2026, 13:35 Uhr |

Lesezeit: 4 Min.

Die Wrestling-Performance „Paradise Lost: Dieser Kampf ist kein Zeichen (2026)“ von Julian Warner während der Eröffnung des steirischen Herbst in Graz.
Die Wrestling-Performance „Paradise Lost: Dieser Kampf ist kein Zeichen (2026)“ von Julian Warner während der Eröffnung des steirischen Herbst in Graz. Foto: Erwin Scheriau/APA-Images via dpa

Die Steiermark wird seit 2024 erstmals von der extrem rechten FPÖ regiert. Wie es der Kultur dort ergeht, lässt manche bereits an die Zukunft von Sachsen-Anhalt denken.

Von Verena Mayer, Graz

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Z wei Personen gehen in einem Ringkampf aufeinander los. Die eine wird vom Moderator als „weltbekannte queere Künstlerin aus Salzburg“ vorgestellt. Die andere, ein Schnauzbartträger, als „falscher Prophet“, der nach eigenen Angaben „die woke Elite“ beseitigen möchte. Nach kurzem Ringen nimmt der Schnauzbärtige einen Riesen-Bleistift und stößt seine Gegnerin zu Boden. „Wer hilft uns, die Demokratie gegen den falschen Propheten zu verteidigen?“, fragt der Moderator ins Publikum. Ein Kämpfer im Anzug, der „Bürgerliches Lager“ heißt, tritt auf, verbündet sich aber sofort mit dem Schnauzbärtigen. Am Ende wird der „Steirerman“ herbeigeklatscht, eine Art Superheld, der zusammen mit einer Popsongs spielenden Blasmusikkapelle den Propheten des Populismus niederringt.

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Fonte: Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport

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