Neue Vereinshymne: Der FC St. Pauli zeigt, wie ausgeprägte Debattenkultur im Fußball aussehen kann

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Meinung Neue Vereinshymne Der FC St. Pauli zeigt, wie ausgeprägte Debattenkultur im Fußball aussehen kann

Kommentar von Thomas Hürner, Hamburg

15. Oktober 2026, 14:26 Uhr |

Lesezeit: 2 Min.

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Gerne bunt: Die Tribüne im Hamburger Millertorstadion, hier während des Zweitligaspiels gegen Karlsruhe.
Gerne bunt: Die Tribüne im Hamburger Millertorstadion, hier während des Zweitligaspiels gegen Karlsruhe. Foto: Selim Sudheimer/Getty Images

Der Zweitligist streicht nach knapp 20 Jahren einen Stadionklassiker aus der Playlist. Dem Interpreten wurde eine Nazi-Vergangenheit nachgewiesen. Bei der Nachfolger-Suche wird nun radikale Demokratie angewandt.

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D er Sound am Hamburger Millerntorstadion kann sich seit jeher sehen, pardon: hören lassen. Wenn die Mannschaften den Rasen betreten, dröhnen bekanntermaßen die Gitarrenriffs von AC/DC durch die Stadionboxen, wenig später setzt ein lang gezogenes und geradezu rühriges „Whhhoooooo“ aus dem Publikum ein, wenn die Einlaufkinder zurück in die Kabine rennen. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits die Hymne des jeweiligen Gegners gespielt worden, am Sonntag wurde so den mitgereisten Fans des Zweitligisten Karlsruher SC die Ehre erwiesen. Doch auch bei Klassenfeinden wie RB Leipzig, einem, nun ja, tendenziell eher investorenfreundlichen Rivalen, wurde in der vergangenen Erstligasaison keine Ausnahme gemacht.

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