Datenleck: AfD von Hackern angegriffen
Por Von Tim Frehler und Valerie Höhne, Berlin — Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport
Datenleck AfD von Hackern angegriffen
20. Oktober 2026, 9:11 Uhr | Kommentare

Zusammenfassung
- Die AfD ist offenbar Ziel eines Hackerangriffs geworden, der im September auf einen Hosting-Dienstleister der Partei erfolgte.
- Seit Montag kursieren auf X Berichte, wonach mehr als 420 000 interne Mails der AfD abgeflossen sein könnten.
- Ein Parteisprecher bestätigt den Angriff, betont aber, dass aktuelle Mail-Postfächer des AfD-Bundesverbandes nicht betroffen gewesen seien.
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Hacker haben sich offenbar Zugang zu Mail-Postfächern der AfD verschafft. Hunderttausende interne Nachrichten könnten abgeflossen sein. Ein Parteisprecher bestätigt den Angriff.
Von Tim Frehler und Valerie Höhne, Berlin
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Die AfD ist offenbar Ziel eines Hackerangriffes geworden. Das bestätigte ein Sprecher der Partei am Dienstag auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung. Demnach sei es im September dieses Jahres zu einem Hackerangriff auf einen Hosting-Dienstleister der AfD gekommen, teilte der Sprecher mit. Betroffen seien „offenbar Teile einiger weniger Mail-Postfächer – von denen die meisten seit Jahren nicht mehr genutzt waren“.
Der Angriff sei rasch erkannt, beendet, und alle Nutzer seien entsprechend informiert worden. „Aktuelle Mail-Postfächer des AfD-Bundesverbandes sind davon nicht betroffen gewesen“, teilte der Sprecher mit.
Von mehr als 400 000 Mails ist die Rede
Seit Montag kursieren auf der Plattform X Berichte, in denen von mehr als 420 000 internen Mails die Rede ist, die mutmaßlich abgeflossen sein könnten. Der genaue Inhalt der Nachrichten sowie die tatsächlichen Verfasser und Absender lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht entschlüsseln und verifizieren. Zuerst hatten Bild-Zeitung und B.Z. darüber berichtet.
Zum genauen Ausmaß des Datenlecks und möglichen Inhalten machte der Sprecher keine Angaben. „Die jetzt erfolgte Onlineveröffentlichung vermutlich eines Teils dieser Daten wird geprüft“, teilte er mit. Eine erste Einschätzung könne erst nach dieser Prüfung gegeben werden.
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