Champions League: Manchester City wird von PSG vorgeführt – und holt zu spät auf
Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport
Champions League Manchester City wird von PSG vorgeführt – und holt zu spät auf
14. Oktober 2026, 23:16 Uhr |
Lesezeit: 2 Min.
| Kommentare

Der vom Finanzskandal geplagte englische Spitzenklub verliert 2:4 gegen Paris, Real Madrid dreht eine verrückte Partie in Rom, Stuttgart gewinnt in Bratislava – und Leon Goretzka debütiert für Aston Villa.
- Merken
- Teilen
- Feedback
Manchester City hat im ersten Champions-League-Spiel seit dem Schuldspruch im beispiellosen Finanzskandals ein Debakel erlebt. Der englische Spitzenklub unterlag im eigenen Stadion dem Titelverteidiger Paris Saint-Germain mit 2:4 (0:2) und war lange weitgehend chancenlos. Auf der Tribüne verfolgte der ehemalige Trainer Pep Guardiola die deutliche Niederlage.
Désiré Doué (13.), Ousmane Dembélé (15.) und Vitinha (32.) sorgten bereits vor der Pause für ein komfortables Polster. Im zweiten Durchgang traf Erling Haaland (53., 75.) doppelt, eine Aufholjagd gelang aber nicht, weil Maghnes Akliouche (63.) für PSG zuschlug. Für Manchester endete damit eine lange Siegesserie: Die vergangenen acht Spiele hatte das Team gewonnen.
Gegen Paris war Manchester aber von Beginn an unterlegen. Doué traf mit einem platzierten Flachschuss aus gut 20 Metern und überraschte den früheren PSG-Torhüter Gianluca Donnarumma. Dembélé erhöhte wenig später nach einem Konter. Dann traf auch Vitinha nach toller Hacken-Vorlage von Warren Zaire-Emery.
Manchester mühte sich zwar um eine Antwort, hatte aber große Probleme, sich Chancen zu erspielen. Paris verteidigte konzentriert und spielte dann mit hohem Tempo nach vorne. Nach der Pause drängte Manchester nochmals, nach Haalands Tor schienen die Gastgeber dem zweiten Treffer nah. Doch Akliouche düpierte Donnarumma, der bei dem Distanzschuss sehr unglücklich aussah.
Rüdiger rettet Real einen Sieg bei seinem Ex-Klub AS Rom
Ein anderer Titelfavorit wendete derweil gerade so eine Niederlage ab: Dank eines ganz späten Treffers von Antonio Rüdiger erkämpfte sich Real Madrid ein 4:3 (1:1) bei der AS Rom und steht bei nun sechs Punkten aus den ersten beiden Partien.

Rüdiger (90.) krönte eine furiose Aufholjagd. Marten de Roon (20.) hatte Rom in Führung gebracht, zudem traf der frühere Dortmunder Donyell Malen (51., 57.) doppelt. Kylian Mbappé (25.), Carlos Espi (84.) und Endrick (85.) sorgten für den Ausgleich.
Am Mittwoch trumpfte zunächst Malen groß auf. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit traf der Niederländer zunächst mit einem von Federico Valverde abgefälschten Schuss. Dann verwertete er nach einem leichtfertigen Ballverlust des Brasilianers Vinicius Jr. einen Konter eiskalt. Mbappé (62.) vergab die Chance auf den Anschlusstreffer, doch Madrid gab sich noch nicht geschlagen: Espi und Endrick brachten Madrid das 3:3:, dann schlug Rüdiger gegen sein Ex-Team zu.
Undav trifft beim VfB-Sieg, Goretzka wird eingewechselt
Und die Deutschen? Anders als Borussia Dortmund, das mit 0:1 bei FK Bodö/Glimt verlor, löste der VfB Stuttgart seine Pflichtaufgabe auch dank Kapitän Deniz Undav souverän. Der Bundesligist siegte 3:0 (1:0) beim slowakischen Außenseiter Slovan Bratislava und feierte im zweiten Spiel der Ligaphase den zweiten Sieg nach dem 3:1 zum Auftakt gegen Viking Stavanger. Undav (29. Minute), Sandro Cruz (65./Eigentor) und Ermedin Demirovic (90.) sorgten für die Stuttgarter Treffer auf dem Rumpelrasen im Nationalstadion.

Ein anderer (ehemaliger?) Nationalspieler feierte am Mittwoch sein Debüt für seinen neuen Klub: Leon Goretzka kam beim 6:0 (3:0) von Aston Villa gegen ein restlos überfordertes Fenerbahce Istanbul zu einem siebenminütigen Kurzeinsatz.
Goretzka war nach seinem Wechsel nach Birmingham wegen Knieproblemen ausgefallen und stand gegen Fener erstmals im Kader. In der 83. Minute brachte ihn Teammanager Unai Emery für Ross Barkley ins Spiel.
© SZ/dpa/sid – Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
- Teilen
- Feedback
3:3 in Stavanger : Bayern, diesmal „überblöd“
Ein 3:3 in Norwegen, bei dem Michael Olise dem Gegner den Ball ins Gesicht wirft: Ist das schon eine Bayern-Krise? Trainer Vincent Kompany ist alarmiert – und kritisiert seine Spieler hart wie nie.
Von Claudio Catuogno
Fonte: Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport