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Bundespolitik Alles noch viel schlimmer

25. September 2026, 18:49 Uhr |

Lesezeit: 5 Min.

Staffel 2 „Inside CDU“: Hier in vorderster Reihe mit Bundeskanzler Friedrich Merz (l.),  Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Mathias Middelhoff, dem stellvertretenden Fraktionsvoristzendern der Union.
Staffel 2 „Inside CDU“: Hier in vorderster Reihe mit Bundeskanzler Friedrich Merz (l.),  Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Mathias Middelhoff, dem stellvertretenden Fraktionsvoristzendern der Union. Elbmotion Filmproduktion

Die zweite Staffel der sehenswerten ZDF-Doku-Serie „Inside CDU“ zeigt den dramatischen Verfall der Partei. Wer Wahlkämpfer sieht, die von den Bürgern beschimpft werden, ahnt: Ein bloßer Austausch des Kanzlers wird nicht reichen.

Von Peter Fahrenholz

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Es ist eine ganz kurze Szene, in der zwar gelacht wird, die aber in Wirklichkeit gar nicht lustig ist. Carsten Linnemann ist vor wenigen Tagen als neuer Gesundheitsminister zu Gast auf dem Apothekertag in München. Und als er ans Rednerpult tritt, sagt er: „Ich bin froh, dass sie mich eingeladen haben. Sie waren sehr nett zu mir. Ich komme also nächstes Jahr wieder“. Da setzt im Publikum Gelächter ein, gemischt mit schüchternem Beifall. Und auch Linnemann muss bei seinen Worten kurz lachen. Weil er genau wie das Publikum weiß: Ob es diese Regierung, diesen Kanzler, im nächsten Jahr noch geben wird, ist völlig ungewiss.

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