Leute: Die Männer haben noch immer Angst vor ihr

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Leute Die Männer haben noch immer Angst vor ihr

18. September 2026, 12:20 Uhr |

Lesezeit: 2 Min.

Sie war 33 Jahre alt, als sie in ihrer „Basic Instinct“-Filmrolle als männermordende Schriftstellerin weltbekannt wurde: Sharon Stone.
Sie war 33 Jahre alt, als sie in ihrer „Basic Instinct“-Filmrolle als männermordende Schriftstellerin weltbekannt wurde: Sharon Stone. Foto: Jordan Strauss/Invision via AP

Sharon Stone muss noch heute betonen, dass sie privat ganz anders ist als in „Basic Instinct“, Stephen Colbert vergleicht sich mit einem Brennstab, und der Papst geht den Peruanern auf den Keks.

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Sharon Stone, 68, Hollywoodstar, kämpft privat weiterhin mit ihrem Image als männermordende Krimi-Autorin im Film „Basic Instinct“. „Die Leute haben immer noch auf die eine oder andere Weise Angst vor mir“, sagte sie der Zeitschrift Variety. Stone war 1991 in der Rolle bekannt geworden. „Man zeigte den Film der Presse und holte die Journalisten anschließend zu einem Interview mit mir herein“, erzählte Stone. „Sie hatten schreckliche Angst, setzten sich mir gegenüber und gerieten in Panik.“ An der Reaktion der Männer auf sie habe sich bis heute nichts geändert. „Ich glaube, dass das Grundkonzept einer Frau, die sich als eigenständig und unbezähmbar präsentiert, ein furchteinflößendes Konstrukt war und bleibt.“ In Wirklichkeit sei sie aber eine „zerbrechliche, körperlich zierliche, zarte, schüchterne, zurückhaltende, einzelgängerische, sanfte und sehr einfühlsame Künstlerin“.

Foto: Unique Nicole/AFP

Stephen Colbert, 62, mit vielen Emmys ausgezeichneter Trump-kritischer Moderator, vermisst seine Auftritte in der „Late Show“  nicht. Der Sender CBS hatte die Show im Mai abgesetzt. In einem Interview bei „Jimmy Kimmel Live!“ verglich Colbert seine frühere Arbeit mit dem regelmäßigen Trinken einer „Tasse Gift“. Zu seinem Job habe es gehört, „jeden Tag wie ein Kohlenstoffstab in ein radioaktives Becken hinabgelassen zu werden, dann wieder herausgezogen und vor eine Kamera gestellt zu werden, um dann damit in einer nicht tödlichen Dosis das Publikum zu bestrahlen.“ Es sei aber gut, dass es weiterhin ähnliche Shows in den USA gebe, sie seien ein wichtiger Bestandteil der Meinungsfreiheit.

Foto: Vincenzo Landi/picture alliance / ZUMAPRESS.com

Alessandra Mussolini, 63, Enkelin des italienischen Faschisten Benito Mussolini (1883–1945), möchte sich ab Montag als Kommentatorin einer Dating-Show versuchen. In dem in Italien populären TV-Format „Uomini e Donne“ („Männer und Frauen“) will die ehemalige Schauspielerin, Sängerin und EU-Abgeordnete Erfolge und Misserfolge verzweifelter Singles auf Partnersuche analysieren. Erst vor wenigen Monaten hatte Mussolini Italiens „Promi Big Brother“ gewonnen. Sie ist die Tochter von Romano Mussolini, dem jüngsten Sohn des Faschistenführers Benito Mussolini, und dessen erster Frau Maria Scicolone, der Schwester von Filmstar Sophia Loren. Von ihrem Großvater hat sie sich bisher noch nicht distanziert. Im Gespräch mit einer Transfrau sagte sie in einer Talkshow 2006: „Lieber Faschistin als Schwuchtel.“

Foto: Ernesto Benavides/AFP

Leo XIV., 71, Papst, geht Peruanern auf den Keks. Denn in seiner ehemaligen Wahlheimat ist einem Hersteller ein Coup gelungen. Wie örtliche Medien berichten, findet in Chiclayo derzeit ein Keks mit Papst-Silhouette reißenden Absatz. Die zur Markteinführung produzierten 500 Stück des „Süßen Segens“ (Dulce Bendición), so der Name des Gebäcks, seien bereits am ersten Tag ausverkauft gewesen. Der Keks (er kostet umgerechnet 2,60 Euro) besteht aus Mandelsulz, einer Süßspeise aus zerkleinerten Mandeln, Zucker und Gelatine. Papst Leo XIV. wird nach Besuchen in Uruguay und Argentinien vom 11. bis 16. November auch in Peru erwartet, wo Robert Francis Prevost unter anderem als Bischof von Chiclayo tätig war.

Foto: Federico Gambarini/dpa

Jean Pütz, 89, ehemaliger Moderator der WDR-Sendung „Hobbythek“, möchte gerne 100 Jahre alt werden. Pütz, der am Montag seinen 90. Geburtstag feiert, kommentiert auf seinem Facebook-Kanal noch regelmäßig das Zeitgeschehen, zum Beispiel die Technologiepolitik. Der in Köln geborene Sohn eines Deutschen und einer Luxemburgerin bereitete ab den 1970er-Jahren in seiner Sendung als einer der ersten deutschen Moderatoren wissenschaftliche Themen unterhaltsam auf und moderierte sie 30 Jahre. Nun erklärte er im Gespräch mit der Deutschen Presseagentur, er werde trotz Herz- und Augenproblemen online weitermachen und sich einmischen, bis er mindestens hundert sei.

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