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Fußball Der Magen flau, der Kopf voll

17. September 2026, 14:34 Uhr |

Lesezeit: 3 Min.

„Komm mal her, komm mal her“: Matthias Sammer erinnert sich, wie sie am 9. November 1989 im Gemeinschaftsraum der Sportschule Leipzig-Abtnaundorf erfuhren, dass die innerdeutsche Grenze offen ist.
„Komm mal her, komm mal her“: Matthias Sammer erinnert sich, wie sie am 9. November 1989 im Gemeinschaftsraum der Sportschule Leipzig-Abtnaundorf erfuhren, dass die innerdeutsche Grenze offen ist. Foto: Thomas Dashuber/ZDF

Eine Doku über die letzte Nationalelf der DDR erzählt von den dramatischen Gefühlen der Sportler 1989 – als Westklubs im Osten auf Einkaufstour gingen. Auch Matthias Sammer erinnert sich.

Von Holger Gertz

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M al wieder so ein Spiel der Spiele: Österreich gegen die DDR, angesetzt für den 15. November 1989. Ein Punkt hätte den Ostdeutschen schon gereicht, um sich für die WM in Italien zu qualifizieren. Sie waren eine respektable Mannschaft mit viel Talent: Andreas Thom, Ulf Kirsten, Matthias Sammer, Rico Steinmann. Alles sprach für sie, als sie sich zur Vorbereitung in der Sportschule Leipzig-Abtnaundorf trafen, am 9. November 1989. Abends lief im Gemeinschaftsraum der Fernseher. Und Rico Steinmann, der gerade in einem Buch las, erinnert sich: „Ich hab nur gehört, wie die Jungs auf einmal sagten: Rico, komm mal her, komm mal her, komm mal her.“ Da war Günter Schabowski im Bild, wie er bei der berühmten Pressekonferenz im internationalen Pressezentrum der DDR-Regierung eher beiläufig erzählte, dass die Grenzen geöffnet werden.

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