Öffentlich-Rechtliche: Wie sich Weimer zum Trittbrettfahrer der AfD-Forderungen macht

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Öffentlich-Rechtliche Wie sich Weimer zum Trittbrettfahrer der AfD-Forderungen macht

15. September 2026, 16:33 Uhr |

Lesezeit: 4 Min.

Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien, drängt auf Veränderungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien, drängt auf Veränderungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Kulturstaatsminister hat mal wieder laut darüber nachgedacht, ARD und ZDF zusammenzuschrumpfen. Warum das berichtenswert ist? Weil der Zeitpunkt dieser Aussagen pikant ist.

Von Stefan Niggemeier

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M edienstaatsminister Wolfram Weimer denkt über eine Privatisierung des ZDF und eine Zusammenlegung von ARD-Anstalten nach. So formuliert es die Nachrichtenagentur KNA, und genau genommen ist das keine Nachricht. Weimer denkt darüber schon seit vielen Jahren nach. „Sollten wir das ZDF nicht besser privatisieren?“, fragte er im Januar 2017 in einem Gastbeitrag für den Branchendienst Kress. Und dachte bei der Gelegenheit auch laut darüber nach, ob es nicht ein Problem sei, wenn das öffentlich-rechtliche System „mehr als 8 Milliarden Euro an Zwangsbeiträgen erhält“. Am Z-Wort erkennt man die besonders fundamentalen Kritiker von ARD und ZDF, und Weimar ließ damals keinen Zweifel daran, dass er zu jenen gehörte. Es sprach von einem „staatsnahen, super-alimentierten System“ und verband mit einem kommerziellen ZDF die Vorstellung, es so „aus den Fängen der Parteien endlich (zu) befreien“.

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