Spionage: Verfassungsschutz-Chef nennt BND-Affäre „ärgerliche Situation“

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Por Von Markus Balser, Berlin — Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport

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Spionage Verfassungsschutz-Chef nennt BND-Affäre „ärgerliche Situation“

12. Oktober 2026, 14:57 Uhr |

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Bei einem Symposium in Berlin sprachen Sinan Selen (li.), Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (re., CSU) auch abseits der Bühne.
Bei einem Symposium in Berlin sprachen Sinan Selen (li.), Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (re., CSU) auch abseits der Bühne. Foto: Carsten Koall/dpa

Aus dem BND flossen wohl jahrelang sensibelste Daten ab. Doch die Affäre könnte auch dem Inlandsgeheimdienst schaden. Dessen Präsident versucht, gegen das Misstrauen – auch aus dem Ausland – anzukommen.

Von Markus Balser, Berlin

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D ass der Inlandsgeheimdienst einlädt, um nicht in abhörsicheren Räumen, sondern ganz öffentlich über die Gefahrenlage für das Land zu sprechen, passiert nicht oft. Am Montag aber öffnet das Bundesamt für Verfassungsschutz mal wieder die Türen. Mitten im Regierungsviertel empfängt Präsident Sinan Selen Politiker, Sicherheitsexperten, Minister und Staatssekretäre zu einem jährlichen Symposium. Der Titel des Programms klingt selbstbewusst: „Bedrohungsabwehr zwischen fremden Mächten, Terrorismus und Extremismus“.

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