Radsport: Extremsportler Max Riese tödlich verunglückt

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Radsport Extremsportler Max Riese tödlich verunglückt

18. September 2026, 17:30 Uhr

Ultra-Radsportler Max Riese beim Silk Road Mountain Race vor wenigen Wochen, wo er den zweiten Platz belegte.
Ultra-Radsportler Max Riese beim Silk Road Mountain Race vor wenigen Wochen, wo er den zweiten Platz belegte. Nils Laengner

Der erfolgreiche Radsportler ist nach einem Straßenunfall gestorben. Die genaue Ursache ist bisher ungeklärt. Die Polizei geht einer möglichen Kollision mit einem Hirsch nach.

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Der Radsportler Max Riese ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der 36-Jährige starb am Dienstag auf der Roßfeld-Panoramastraße bei Berchtesgaden, nahe der deutsch-österreichischen Grenze. Die Zeitungen Kurier und Heute berichteten zuerst über das Unglück. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd bestätigte den tödlichen Unfall der SZ am Freitag.

Demnach fand „ein weiterer Verkehrsteilnehmer“ Riese am Dienstagabend schwer verletzt auf der Straße und verständigte die Rettung. Riese starb jedoch noch an der Unfallstelle. Der genaue Hergang des Unfalls ist bisher ungeklärt. Nach Einschätzung eines Jägers, der zurate gezogen wurde, könnte Riese mit einem Hirsch kollidiert sein. Die Polizei suchte allerdings vergeblich nach einem verletzten Tier.

Max Riese war über viele Jahre hinweg ein fester Bestandteil der Ultra-Radsportszene.
Max Riese war über viele Jahre hinweg ein fester Bestandteil der Ultra-Radsportszene. Nils Laengner

Riese war erfolgreicher Ultra-Distance-Fahrer, nahm also an Wettkämpfen über Hunderte Kilometer und mehrere Tage teil. Im Mai gewann er das „Hellenic Mountain Race“. Die Strecke von 900 Kilometern durch das Pindos-Gebirge in Griechenland bewältigte Riese in drei Tagen, 13 Stunden und fünf Minuten.

Die Rad-Szene zeigt sich bestürzt über den plötzlichen Tod Rieses. „Er hinterlässt eine unersetzliche Lücke“, schreibt das Radsport-Touren-Unternehmen „Gravgrav“ in einem Post auf Instagram. Riese gehörte zu den Mitgründern.

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