Proteste: Ein Staat, der seine Jugend verzagen lässt, ist für niemanden mehr lebenswert
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Meinung Proteste Ein Staat, der seine Jugend verzagen lässt, ist für niemanden mehr lebenswert
Kommentar von Karin Janker
20. Oktober 2026, 14:50 Uhr |
Lesezeit: 3 Min.
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Es ist nicht nur Frankreich. Die Wut der Jugend erfasst Europa wie ein Flächenbrand. Angesichts der erschreckenden Gewalt geht fast unter: Viele Anliegen sind legitim. Antworten zu finden, darf man nicht den Extremen überlassen.
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F ür Frankreich war der vergangene Samstag eine Zäsur, für Europa sollte er ein Weckruf sein. Die rohe Gewalt, in der sich die Wut entlud, war erschreckend. Aber es ist nicht nur Frankreich: Auch in Italien, Albanien und Belgien protestierten am Wochenende vor allem junge Menschen, manche von ihnen gewaltsam. In Spanien und Portugal besetzen sie seit Wochen Plätze größerer Städte mit Zeltlagern, um auf die Wohnungsnot und die steigenden Lebenshaltungskosten aufmerksam zu machen. In Irland, Griechenland und Österreich treiben ähnliche Probleme Studierende auf die Straßen. Die Wut der Jugend erfasst Europa wie ein Flächenbrand.
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