Protestbewegung: Eskalierte Gewalt schockiert in Frankreich
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Protestbewegung Eskalierte Gewalt schockiert in Frankreich
18. Oktober 2026, 9:03 Uhr |
Lesezeit: 4 Min.
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Bei einem landesweiten Protesttag in Frankreich gegen hohe Lebenshaltungskosten demonstrierten Hunderttausende friedlich, aber es gab auch Ausschreitungen. Dann wurden Rathäuser gestürmt, Gebäude angezündet, Geschäfte geplündert. Wie konnte es so weit kommen?
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Es sind Szenen, die im Gedächtnis bleiben: das brennende Rathaus von Limoges, die in Flammen stehende Tourismuszentrale von Lyon und Randalierer, die in Paris Geschäfte plündern. Es ist eine beispiellose Gewaltwelle, die sich am Samstag über ganz Frankreich ausgebreitet hat. Eigentlich sollte es viele Protestaktionen gegen die hohen Lebenserhaltungskosten geben. Und die gab es auch, je nach Schätzungen waren es 500 000 bis 800 000 Menschen, die an den Demonstrationen teilnahmen. „Großteils friedlich“ seien diese Kundgebungen verlaufen, betonten auch die Sicherheitskräfte.
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Die Kundgebungen von Schülern und Studierenden gehen weiter. Premierminister Lecornu kündigt in einer TV-Ansprache Reaktionen an – allerdings erst für Ende Oktober. Proteste von Autofahrern führen dagegen zu schnelleren Entscheidungen.
Von Alexandra Föderl-Schmid
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