Promis auf dem Oktoberfest an Tag 3: Riesch und die Kinder, Matthäus und die Freundin, die Wiesn und ihr Playmate

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Por Von Philipp CroneTop – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport

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Eine Ski-Olympiasiegerin, die keinen Babysitter braucht, ein Rekordnationalspieler auf dem zweiten Platz und weitere Gäste der inoffiziellen Wiesnkönigin.

Von Philipp Crone

S ki-Olympiasiegerin Maria Riesch, hier mit ihrem Lebensgefährten Johann Schrempf, einem Kreuzfahrtmanager, beim Wiesnbummel von Cathy Hummels am Montagabend, war gerade erst Gegenstand der Boulevard-Berichterstattung. Die 41-Jährige sagte zu Bild: „Während meiner aktiven Karriere dachte ich: Wenn ich irgendwann mit dem Skifahren aufhöre, will ich schon eine Familie haben.“ Doch dem war nicht so. Sie wollte keine, sagte sie, und glaube nicht, das irgendwann einmal zu bereuen. An so einem Abend auf der Wiesn wahrscheinlich ohnehin nicht, denn da brauchte sie sich auch nicht um einen Babysitter kümmern.

Lothar Matthäus, 65, muss sich auch nicht um einen Babysitter kümmern, das jüngste seiner vier Kinder ist bereits zwölf. Matthäus, der beim Legendenstammtisch des FC Bayern am Wochenende noch fehlte, holte nun die Fehltage nach und besuchte am Montag das Käferzelt zusammen mit seiner Freundin Theresa Sommer. Seine Begleitung ist Model und 38 Jahre jünger als der Rekordnationalspieler und somit liegt das Paar in der inoffiziellen Altersunterschiedstabelle der Wiesnpärchen derzeit auf Platz zwei hinter Ralf Möller, 67, und Laura Engelmann, 25, ebenfalls Model.

An einem Free-Fall-Turm auf dem Münchner Oktoberfest gab es einen schweren Unfall. Ein 52-Jähriger erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Ermittlungen laufen.

So ein Familienbesuch ist schon auch schön, vielleicht gerade für Cathy Hummels. Die Ex-Frau des Fußballers Mats und längst ihre eigene Marke hat am Montag ja zu ihrem traditionellen Wiesnbummel geladen, bei dem die erste nationale Liga der Influencer antritt, um sich über das Oktoberfest und in diverse Zelte führen zu lassen und dabei Bild- und Video-Material in verschiedenen Kanälen abzusondern. Das ist Stress. Und vielleicht ist das dann eben so bei einer immer optimierenden Netzwerkerin wie Hummels: Sie hat nicht einen anderen Tag für den Bummel mit ihren Eltern Alfred und Marion Fischer gewählt, sie hat sie einfach mitgenommen. Um deren Insta-Karrieren zu pushen? Beide Eltern haben auf ihren Accounts knapp vierstellige Followerzahlen, vielleicht kommen sie nach dem Bummel von diesem Influencer-Kreisliga-Niveau ja endlich weg.

Dortmund auf der Wiesn. Dem Ex-Torwart Roman Weidenfeller (links) und dem Ex-Verteidiger Patrick Owomoyela (zweiter von rechts) vom BVB hat es offenbar am Sonntagabend so gut beim Almauftrieb im Käferzelt gefallen, dass sie am nächsten Tag einfach noch einmal hingegangen sind, diesmal ins gegenüberliegende Schützenzelt. Und wieder zusammen mit einem der vielleicht besten Guides, die man sich für so einen Abend wünschen kann. Und damit ist nicht Jimmy Hartwig (rechts) gemeint, der dreimalige Deutsche Fußballmeister und Schauspieler, sondern Ugo Crocamo. Crocamo betreibt unter vielem anderem das H’ugo’s in München und ist dementsprechend zum einen als Gastronom in jedem Zelt willkommen. Zum anderen als Italiener auch in der Lage, sämtliches Liedgut aus dem südlichen Sehnsuchtsland perfekt zu intonieren, und davon gibt es ja einiges. Im Italienischen gibt es im Übrigen einen Ausdruck, der wie für die Wiesn gemacht zu sein scheint: „Vieni a trovarmi“, also grob: Komm’ mal vorbei. Das sagt Crocamo zu den meisten Gästen. Und das trovare, also finden, könnte nicht besser zum Oktoberfest und seinen vollen Zelten passen. Finde mich mal.

Endlich die ersten Frauschaftsbilder. Nachdem die ersten Wiesntage geprägt waren von einer Fußballerschwemme und dementsprechenden Mannschaftsfotos, ohne Ball und Trikot, dafür mit Tracht und Krug, sind nun die Damen dran. Gemeinhin entstehen die weiblichen Wiesn-Teambilder oft bei Dirndlmarken-Empfängen. Diesmal allerdings, es ist der erste Wiesnmontag, aber entweder beim Empfang von Regine Sixt, im Boulevard „Mietwagenkönigin“ genannt oder bei dem von Cathy Hummels, Münchens inoffizieller Wiesnkönigin, mindestens in den Kategorien Influencer und Vermarktung. Im Bild sind von links Schauspielerin Mariella Ahrens, Model Annika Gassner, Influencerin Julia Haupt und Sängerin Joelina Drews, Tochter des gleichnamigen Schlagersängers Jürgen. In der Followerliga würde man sie wohl im Mittelfeld der zweiten Bundesliga einordnen.

Lisa Hahner (links) ist die vielleicht geübteste Doppelposiererin, immerhin ist die Langstreckenläuferin vor allem bekannt dafür, zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Anna Sport zu treiben. Die beiden liefen bei Olympia in Rio Hand in Hand ins Ziel beim Marathon, auf Platz 81. Wobei das rechts im Bild nicht Anna ist, sondern Moderatorin Carolin Henseler. Und die Krone ganz rechts weist sie als Gäste der inoffiziellen Münchner Influencer-Königin Cathy Hummels aus. Mal sehen, auf welchem Platz die beiden am Ende des diesjährigen Feiermarathons auf der Theresienwiese landen.

Es gibt Wiesn-Titel, die Ruhm und Ehre versprechen. Der Erste am Samstagmorgen im Schützenzelt etwa oder in einem der anderen. Es gibt Titel, die Häme versprechen, etwa der Erste, der auf dem Kotzhügel niedersinkt am Samstagnachmittag. Der Titel des Wiesn-Playmates, den in diesem Jahr Valentina Ruckle trägt und den das Magazin Playboy seit Jahren auslobt, gehört sicher zu den Auszeichnungen, die eher auf der positiven Seite liegen. Aber Häme bekommt man da schon auch immer ab, vor allem in den „Hämisphären“ der Sozialen Netzwerke (Verzeihung für das Wortspiel, der Autor dieser Kolumne hat nun vier Tage ohne durchgehalten, nun ist es das erste Mal passiert). „Mit und ohne Dirndl“ steht auf der Titelseite der Ausgabe des Männermagazins, das ist mal eine nüchterne Ankündigung. Die 27-jährige Moderatorin, die am Montag auch beim Hummels-Bummel dabei war, hat bei ihrer Vorstellung mit drei Schlägen ein Bierfass angezapft, dabei allerdings eine leichte Sauerei veranstaltet, dass es schon hilfreich war, dass sie was anhatte. Und darüber eine Schürze.

An Tag zwei der Wiesn zeigen sich die üblichen Promis beim Feiern im Käferzelt. Manch einer mit emotionalem Ballast. Nur Heidi Klum nicht. Die tanzt fröhlich aus der Reihe, übers Festgelände und überrascht beim „Gay Sunday“ mit einem Auftritt.

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