Medikamente: „Einige Pharmafirmen halten immer noch Risiken unterm Deckel“

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Por Interview von Christina Berndt — Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport

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Medikamente „Einige Pharmafirmen halten immer noch Risiken unterm Deckel“

5. Oktober 2026, 10:53 Uhr |

Lesezeit: 5 Min.

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Ein alter Wasserturm auf dem Friedhof Bergstraße in Berlin-Steglitz beherbergt die Redaktion des Arznei-Telegramms - noch.
Ein alter Wasserturm auf dem Friedhof Bergstraße in Berlin-Steglitz beherbergt die Redaktion des Arznei-Telegramms – noch. Foto: Elke Brüser

Nach mehr als 50 Jahren wird es das pharmakritische „Arznei-Telegramm“ bald nicht mehr geben. Im Interview erzählt der langjährige Redaktionsleiter, weshalb das für Ärzte und ihre Patienten ein echtes Problem ist.

Interview von Christina Berndt

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B eim Interview sitzt Wolfgang Becker-Brüser hoch oben in einem alten Berliner Wasserturm, hier ist die Redaktion des Arznei-Telegramms beheimatet, die er leitet. Doch häufig wird der Arzt und Apotheker nicht mehr dort sein, denn Ende des Jahres wird die Zeitschrift, die seit mehr als 50 Jahren Medikamente unabhängig bewertet, eingestellt. Sind kritische Stimmen zu Arzneimitteln, ihren Risiken und den Machenschaften der Pharmaindustrie etwa nicht mehr so wichtig?

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