Machtwechsel in Ungarn: Der perfekte Sturm
Por Rezension von Verena Mayer — Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport
Machtwechsel in Ungarn Der perfekte Sturm
18. Oktober 2026, 13:14 Uhr |
Lesezeit: 3 Min.
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Der Kommunikationsberater Gergő Papp seziert die Mechanismen des Machtwechsels in Ungarn und erklärt, wie Péter Magyar Viktor Orbán besiegte. Doch die Strategie Magyars ließe sich auch für andere Ziele nutzen.
Rezension von Verena Mayer
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„Die größten politischen Wendepunkte“, schreibt der Politstratege Gergő Papp, „beginnen oft mit einer einzigen klaren Szene.“ In Ungarn war dies der Facebook-Post, den Péter Magyar im Februar 2024 absetzte. Darin schrieb er, dass er lange an ein „nationales, souveränes, bürgerliches Ungarn“ geglaubt habe. An das Ungarn von Viktor Orbán. Aber nun sei ihm klar geworden, dass es den Mächtigen in diesem Ungarn nur darum gehe, ihren Einfluss abzusichern und gewaltige Vermögen einzustecken. Kaum jemand wusste damals, wer dieser Magyar war. Die meisten kannten ihn höchstens als den Ex-Mann von Orbáns Justizministerin Judit Varga, der von der Fidesz-Partei ebenfalls ein hübsches Pöstchen als Behördenleiter bekommen hatte. Und doch wurde dieser Facebook-Eintrag zur Initialzündung für einen der bemerkenswertesten Systemwechsel der jüngsten europäischen Geschichte.
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Fonte: Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport