Leute: „Zwölfjährige machen dich einfach fertig“
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Leute „Zwölfjährige machen dich einfach fertig“
11. Oktober 2026, 11:18 Uhr |
Lesezeit: 3 Min.

Ben Affleck verzweifelt beim Fortnite-Zocken. Evelyn Burdecki findet Dönerbuden-Dates schwer romantisch. Und jemand möge Max Verstappen bitte aus dem Zoo abholen.
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Ben Affleck, 54, Schauspieler, lässt sich beim Zocken von Zwölfjährigen erden. Seitdem sein Sohn „besessen von Fortnite“ sei, habe er das Online-Videospiel selbst mal ausprobiert, sagte Affleck im Podcast „New Heights“ mit Travis und Jason Kelce. Er sei da mit einem gewissen Selbstbewusstsein rangegangen, weil er schon Erfahrungen in anderen Spielen gesammelt habe. Die habe ihm aber nicht geholfen. „Zwölfjährige machen dich einfach fertig“, sagte er über seine Mitspielenden. „Ich werde direkt getötet, und sie machen sich drüber lustig: ‚Du bist scheiße! F*** dich!‘“ Nachdem ihm das Demut beigebracht habe, gerate er nun vermehrt in Streits, weil er verbal zurückschieße: „F*** dich! Ich bin nicht scheiße, ich bin ein erwachsener Mann!“

Evelyn Burdecki, 38, Reality-TV-Persönlichkeit, wünscht sich für ein bisschen Romantik einen Döner mit alles und ohne scharf. Auf die Frage nach der romantischsten Sache, die ein Mann je für sie gemacht habe, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur: „Mit mir zum Date einen Döner essen gegangen.“ Ihre Erklärung: „Tatsächlich finde ich so was viel romantischer, als wenn man irgendwo steif in einem Fünf-Sterne-Restaurant sitzt und dann Lätzchen auf den Oberschenkeln tragen muss.“ Ob Dönerbude, McDonald’s oder Burger King: Romantik sei für sie einfach ein lockeres Date, bei dem man ganz entspannt quatschen könne. „Bei mir sind romantische Sachen immer die, die sich leicht anfühlen.“ Die anschließende Knoblauchfahne stelle für sie kein Hindernis dar: „Wer verliebt ist, der riecht dann auch nichts mehr.“ Und wenn man trotz des Geruchs geküsst werde, wisse man zumindest, dass man den Richtigen habe.

Max Verstappen, 29, Rennfahrer, möchte bitte aus dem Affengehege abgeholt werden. Im Fahrerlager der Formel 1 komme er sich häufig „wie im Zoo“ vor, sagte er. „Oft ist es gar nicht mehr möglich, kurz mit jemandem zu plaudern“, erzählte er im Interview mit dem niederländischen De Telegraaf. „Deshalb bewege ich mich hauptsächlich zwischen meinem Zimmer, der Garage und der Boxengasse.“ Selbst in den eigenen Hospitality-Räumen würden viele Gäste sitzen, die etwas von einem wollen. „Die meinen es natürlich gut, aber ich muss mich auch mal ausruhen können, ohne ständig belästigt zu werden. Ich weiß, dass das nun einmal dazugehört“, sagte Verstappen. „Und je mehr man leistet und je mehr man erreicht hat, desto mehr wollen die Leute von einem. In dieser Hinsicht ist es aber auch wieder ein gutes Zeichen.“

Helge Schneider, 71, Musiker und Komiker, gewinnt Ehrungen auch mit bloßer Anwesenheit. Darauf angesprochen, dass die Stadt Mülheim ihn zum Ehrenbürger machen will, sagte er der Deutschen Presse-Agentur: „Ich bin ja in Mülheim geboren und lebe immer noch dort. Eine Ehrenbürgerschaft bedeutet daher gebührenden Respekt für meine Beharrlichkeit.“ Ob ihn der Titel dennoch freue? „Klar.“ Eine Rede oder etwas Musikalisches hat er aber nicht vorbereitet. „Ich bin nur da, andere musizieren und jemand spricht. Ich werde ja nur geehrt. Da muss man ja nix machen. Vielleicht gibt’s ein Stück Kuchen.“ Die Stadt Mülheim begründet die Ehrung damit, dass Schneider das kulturelle Leben dort „mit Kreativität, Leidenschaft und einer engen Verbundenheit zur Stadt“ bereichert habe.

Christian Tramitz, 71, Schauspieler, hält nicht viel von Expositionstherapie. Beim Dreh von neuen Folgen der Krimiserie „Hubert ohne Staller“ habe er sich mit einer Angst aus Kindheitstagen auseinandersetzen müssen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Einem Autor habe ich fatalerweise erzählt, dass ich an Clownphobie leide. Um mich zu ärgern, haben sie eine Folge geschrieben, in der ich undercover eine Clownschule besuchen muss.“ Haben die Dreharbeiten seine Angst gelindert? „Nein leider nicht, eher verstärkt“, sagte Tramitz. „Ein teilweise traumatisches Erlebnis für mich.“ Die Angst habe er schon ganz früh gehabt. „Meine Mutter hat mir erzählt, dass ich als Kind schon schreiend aus dem Zirkus gelaufen bin, wenn ein Clown aufgetreten ist.“ Die Ursache kenne er nicht.

Keegan Allen, 37, Schauspieler („Pretty Little Liars“), hat einen Raubüberfall auf sich angezeigt. Auf seinem Instagram-Kanal postete er ein Video, dass ihn nachts mit blutüberströmtem Gesicht zeigt. Er sei gerade auf dem Parkplatz eines Supermarktes überfallen worden, sagt er darin. Zwei maskierte Männer hätten ihm auf den Kopf geschlagen und seine Uhr gestohlen. Sie hätten ihn außerdem mit einem Messer und einer Pistole bedroht. In dem Video ist zu hören, wie Allen jemanden auffordert, die Polizei zu rufen. „West Hollywood ist nicht mehr sicher“, schrieb Allen dazu. Die Behörden bestätigten US-Medien zufolge, dass sie den Fall untersuchen.
© SZ/dpa/jbee – Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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Von Constanze von Bullion
Fonte: Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport