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Leute Swift oder stirb!

2. Oktober 2026, 12:31 Uhr |

Lesezeit: 1 Min.

Musik von Taylor Swift in Endlosschleife? Könnte eine gute Strafe sein, findet die Polizei in Greensboro.
Musik von Taylor Swift in Endlosschleife? Könnte eine gute Strafe sein, findet die Polizei in Greensboro. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Die Polizei in North Carolina beschallt Festgenommene in Dauerschleife mit Popsongs. Mitri Sirin verteidigt die Gen Z. Und Heiner Lauterbach schaut mit Gelassenheit über den Atlantik.

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Taylor Swift, 36, Sängerin, ist für die Polizei in North Carolina eine Foltermethode. „Alle, die heute festgenommen werden, müssen die neuen Songs von Taylor Swift in Dauerschleife hören“, teilte die Polizei von Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina auf dem Online-Portal X mit. Daraufhin gab es Tausende Kommentare, viele Fans der Popsängerin beschwerten sich. Die Polizeibehörde entschuldigte sich später dafür, einen derartigen Wirbel vor allem unter Swift-Fans ausgelöst zu haben. „Bitte hört weiter ‚The Life of a Showgirl‘.“ Pop-Superstar Swift hatte vor wenigen Tagen mehrere neue Songs herausgebracht, die als eine Art Zusatz zu ihrem jüngsten Album „The Life of a Showgirl“ veröffentlicht wurden.

Foto: Christian Charisius/dpa

Mitri Sirin, 55, ZDF-Moderator, moderiert im Generationenkonflikt. „Die Gen Z ist viel problembewusster und politisierter, als ich es in dem Alter je zu denken gewagt hätte“, sagte Sirin der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Jungen von heute wüchsen „mit so vielen mehr Fragezeichen auf“, sagte der „heute“-Moderator. Als Ungewissheiten nannte er „Schuldenberg, Umweltkrise, Rentenungerechtigkeit“. Die Gen Z sähe sich „mit diesem riesigen Monsterberg konfrontiert, den sie nicht zu verantworten hat“. Der Generation Z gehören in etwa die von 1995 bis 2010 Geborenen an. Sie steht oft in der Kritik, weil es ihnen angeblich an guter Arbeitsmoral fehle oder weil sie faul seien. Empirische Belege gibt es dafür nicht.

Foto: Henning Kaiser/dpa

Heiner Lauterbach, 73, Schauspieler, glaubt an die Selbstheilungskräfte der amerikanischen Demokratie. „Die USA haben schon viele Krisen durchstanden, denken wir nur an den amerikanischen Bürgerkrieg im 19. Jahrhundert, die Kommunistenverfolgung während der McCarthy-Ära in den 50er-Jahren oder den Vietnam-Krieg“, sagte Lauterbach der Deutschen Presse-Agentur in Köln. „Donald Trump hat nur noch zwei Jahre, und die werden die Amerikaner auch noch überstehen.“ Im Februar und März geht der Schauspieler mit einem literarisch-musikalischen Programm zum Thema USA auf Deutschland-Tournee.

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