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Leute Lieber Papst, hilf mir bei der Steuererklärung

14. September 2026, 14:24 Uhr |

Lesezeit: 2 Min.

Wenn der ehemalige Schuldirektor John Prevost Probleme mit der Technik hat, ruft er im Vatikan an.
Wenn der ehemalige Schuldirektor John Prevost Probleme mit der Technik hat, ruft er im Vatikan an. Foto: John J. Kim/AP

John Prevost bekommt prominente Hilfe, wenn er mal wieder am Computer überfordert ist, Hape Kerkeling fühlt sich geschmeichelt, und Yotam Ottolenghi schätzt deutsche Knödel.

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John Prevost, 72, Papst-Bruder, lässt sich von Leo XIV. bei seiner Steuererklärung helfen. Er habe sich kürzlich einen neuen Computer zugelegt, erklärte der frühere US-amerikanische Schuldirektor im Gespräch mit der italienischen TV-Sendung „Mediaset Studio Aperto Mag“. Allerdings sei er mit der Technik nicht zurechtgekommen, „denn ich habe dafür überhaupt kein Händchen“. Daher habe er seinen Bruder Robert im Vatikan angerufen und ihn um Hilfe gebeten. „Er erklärte mir genau, wie ich das Problem lösen konnte“, so Prevost. Und so sei es auch mit der Steuererklärung im vergangenen Jahr gewesen. „Er verfügt über ein breites Spektrum an Wissen.“ Zuletzt habe er mit dem Heiligen Vater zehn Tage in der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo verbracht, meinte Prevost. „Wir lagen am Pool, haben auf den Liegestühlen ein Nickerchen gemacht und ein Buch gelesen.“

Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Hape Kerkeling, 61, Entertainer, weiß nicht, ob er „Ja“ sagen würde, wenn man ihm das Amt des Bundespräsidenten anböte. „Noch hat mich niemand gefragt“, sagte er im niederländischen Fernsehprogramm „Buitenhof“. „Ich habe noch keine Antwort darauf.“ Schon seit einiger Zeit werden bei einer Online-Petition Stimmen gesammelt, um Kerkeling, auch Bestsellerautor („Ich bin dann mal weg“) und Demokratieverteidiger, für das höchste deutsche Staatsamt vorzuschlagen. Mittlerweile haben den Aufruf der Kampagnenorganisation Campact mehr als 144 000 Menschen unterzeichnet. Er hätte im Leben nie gedacht, dass ihn irgendjemand einmal in diesem Amt sehen könnte, sagte er. „Aber es wäre doch sehr schwer. Vielleicht ist die Rente besser, als Präsident von Deutschland zu werden. Auch, wenn es eine große Ehre wäre.“

Foto: Henning Kaiser/dpa

Hella von Sinnen, 67, Fernsehlegende („Alles Nichts Oder?!“), trägt neuerdings orthopädische Schuhe. „Das fühlt sich nicht besonders sexy an, das können Sie mir glauben!“, sagte sie der Apotheken Umschau. Von Sinnen hatte sich nach einem Sturz von einer Bühne im Jahr 2024 schwer verletzt und verbrachte einige Wochen im Krankenhaus. Geblieben seien ihr ein versteiftes linkes Fußgelenk und ein kürzeres rechtes Bein. Trotzdem sei sie dankbar, erklärte die Komikerin. „Ich empfinde große Demut, dass ich wieder auf zwei Beinen stehe“, sagte sie.

Foto: Chris Floyd/DK Verlag/dpa

Yotam Ottolenghi, 57, Kochbuch-Autor, fühlt sich der deutschen Küche verbunden. „Ich bin mit deutschem Essen bei meiner Mutter aufgewachsen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Einige meiner ersten Mahlzeiten waren Kohl, Kartoffeln, Schweinefleisch, Dinge, die sehr deutsch sind. Und ich liebe Knödel, deutsche Knödel.“ Ottolenghi wurde 1968 als Sohn einer Deutschen und eines Italieners in Jerusalem geboren. Sein erstes (Koch-)Buch erschien vor 18 Jahren, inzwischen kann er auf mehr als zehn, teils preisgekrönte Bestseller verweisen. Noch länger betreibt Ottolenghi Restaurants und Feinkostläden, zunächst in London, zuletzt wurde auch in Amsterdam eines eröffnet.

Foto: Angela Weiss/AFP

Alexander Zverev, 29, US-Open-Gewinner, war während seines Sieges „in einer Art Tunnel“. Er habe zunächst weiterspielen wollen, dann aber auf die Anzeigetafel geblickt, erklärte er. „Ich dachte, dass es 5:1 statt 6:2 steht“, so der zweimalige Grand-Slam-Champion nach dem Finale über den Amerikaner Ben Shelton. „Ich denke, ich habe einfach das Ergebnis vergessen.“ Schiedsrichterin Marijana Veljovic hatte schon längst „Spiel, Satz und Sieg“ verkündet, doch Zverev meinte: „In dem Moment war ich total fokussiert. Ich habe überhaupt nichts gehört.“

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