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Leute „Ich dachte, ich sterbe, das war’s“

27. September 2026, 11:29 Uhr |

Lesezeit: 3 Min.

Sylvester Stallone hatte seinen Durchbruch 1976 mit dem von ihm selbst  geschriebenen Boxer-Drama „Rocky“.
Sylvester Stallone hatte seinen Durchbruch 1976 mit dem von ihm selbst  geschriebenen Boxer-Drama „Rocky“. Rolf Vennenbernd/dpa

Sylvester Stallone litt an Panikattacken und Bulimie, Gisele Bündchen beendete ihre Ehe angeblich mit vier Wörtern, und die israelische Köchin Haya Molcho aß sich, wenn sie in Deutschland eingeladen war, lieber vorher schon satt.

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Sylvester Stallone, 80, harter Hollywood-Hund, hatte lange Zeit mit Panikattacken zu kämpfen. Die erste habe er im Alter von 36 Jahren erlebt, sagte der US-Amerikaner der New York Times. Er habe sich Rohmaterial von Aufnahmen angesehen, sei plötzlich aufgestanden, die Nackenhaare hätten sich ihm aufgestellt, ihm sei heiß geworden und er habe gedacht: „Ich sterbe. Das war’s.“ Dann sei er zusammengeklappt. Es habe sich immer wieder wiederholt. In dem Interview sprach Stallone auch darüber, dass er in jüngeren Jahren an Bulimie gelitten habe. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere zu „Rambo“-Zeiten sei sein Körper seine Rüstung gewesen. Die Figur des traumatisierten Vietnam-Veteranen sollte seiner Meinung nach animalisch sein, „wild und aggressiv und sehr geschmeidig und athletisch“. Dies zu erreichen, sei zu einer Obsession geworden. „Es ging so weit, dass ich bulimisch wurde.“ Beim Dreh zu „Rocky III“ habe sein Körperfettanteil 2,6 Prozent betragen. Heute sei er zwar noch einigermaßen in Form, aber er nehme eine Menge Tabletten, um dranzubleiben.

Nuriel Molcho

Haya Molcho, 71, in Wien lebende israelische Köchin und Gastronomin, hat deutsche Gastgeber in ihrer Kindheit als knauserig erlebt. In einem Spiegel-Interview sprach die Gründerin der Restaruantkette Neni unter anderem über ihre Erfahrungen nach ihrem Umzug von Tel Aviv nach Bremen im Alter von neun Jahren. „Wenn wir eingeladen waren, aßen wir immer schon vorher zu Hause“, erzählte Molcho. Die Deutschen hätten immer so sparsam aufgetischt. „Es war immer dasselbe: Früher oder später starrten alle am Tisch die letzte Scheibe Wurst oder Käse an, aber aus Höflichkeit wagte es niemand, sie zu nehmen. So etwas Blödes! Wir sind deswegen lieber satt hingegangen.“ Aus der deutschen Küche habe sie „nullkommanull“ übernommen, ihr habe einfach nichts geschmeckt. „Moment, doch! Grünkohl mit Pinkel mochte ich.“ Die Marke Neni ist berühmt für ihren Hummus, in den Restaurants werden orientalisch-mediterrane Speisen serviert.

Tom Brady und Gisele Bündchen im Jahr 2019.
Tom Brady und Gisele Bündchen im Jahr 2019. Charles Sykes/dpa

Gisele Bündchen, 46, Supermodel, hat ihre 13-jährige Ehe mit Tom Brady, 49, ehemaliger Footballspieler, angeblich mit nur vier Wörtern beendet. Die Daily Mail zitiert aus einem neuen Buch über den Sportler („Brady: An American Story and the Price of Greatness“), darin schreibt Autor Lars Anderson: „Eines Tages blickte Gisele, die sich sehr für Astrologie interessiert, quasi in die Sterne und sagte zu Tom: Wir sind nicht kompatibel.“ Damit sei die Ehe für sie erledigt gewesen. Die Informationen will der Autor von „Personen aus dem nahen Umfeld“ des Ex-Paares erhalten haben. Ein zentraler Streitpunkt in der Ehe soll Bradys Entscheidung gewesen sein, seine Sportkarriere immer weiter fortzusetzen. Die Brasilianerin und der US-Amerikaner waren von 2009 bis 2022 verheiratet und haben zwei Kinder. Bündchen ist mittlerweile neu verheiratet – mit dem Jiu-Jitsu-Lehrer Joaquim Valente – und abermals Mutter geworden.

Bernd Wüstneck/dpa

Danger Dan, 43, Rapper, hat die Liste der sexuellen Orientierungen um die Kategorie „schnurz“ erweitert. Dem Tagesspiegel sagte er, er habe sich nie als besonders hetero erlebt, aber auch nicht als schwul oder bi. „Mir war so was immer recht schnurz.“ Auf seinem neuen Album „Keine Angst“, das am 2. Oktober erscheint, singt er unter anderem über die Beziehung zu seinem Ex-Freund. Angesichts von Bedrohungen queerer Veranstaltungen durch Islamisten und Nazis sei nun der richtige Zeitpunkt für ein schwules Liebeslied: „Ich solidarisiere mich nicht nur mit euch, sondern ich bin einer von euch.“ In dem Interview sprach der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Daniel Pongratz heißt, auch über seine fortschreitende Erblindung. Danger Dan leidet an der erblichen Augenkrankheit Retinitis pigmentosa. Hinter der Bühne müsse ihm inzwischen häufig jemand mit einer Taschenlampe den Weg leuchten. Auf seinem Klavierhocker befinde sich ein neonfarbenes Kreuz, damit er erkennen könne, wo er sich hinsetzen müsse.

Rolf Vennenbernd/dpa

Sylvie Meis, 48, Moderatrorin („Love Island VIP“), genießt die Vorzüge der Beziehungslosigkeit. Sie schätze die Freiheiten, die das Single-Leben mit sich bringe, sagte die Niederländerin der Deutschen Presse-Agentur. „Ich bin in einer Lebensphase, in der ich sehr gerne unabhängig bin und spontan Ja sagen möchte zu allem, was auf mich zukommt – ob beruflich oder auf Reisen.“ Auch Meis’ Freunde scheinen ihren aktuellen Status gutzuheißen: „Mein Kumpel Riccardo sagt immer, er liebt Single-Sylvie, weil sie witziger ist und abenteuerlichere Geschichten auf Lager hat als die Beziehungs-Sylvie.“ Ganz abgeschworen hat die Ex-Frau von Ex-Fußballprofi Rafael van der Vaart, 43, der Liebe aber nicht. Es gebe „keine größere Energiequelle auf der Welt als dieses Gefühl des Verliebtseins“.

Eine „Britisch Kurzhaar“ (Symbolbild)
Eine „Britisch Kurzhaar“ (Symbolbild) Imago/Westend61

Mary Bowie, 60, Britin, ist in den Genuss einer besonderen Geburtstagsüberraschung bekommen. Als sie mit ihrer Familie einen Geburtstagsspaziergang machte, klingelte laut einem Bericht der Daily Mail ihr Handy und es meldete sich das Tierheim in der schottischen Stadt Perth: Man habe ihre Katze gefunden. Das Tier, eine Britisch Kurzhaar namens Pandora, war sechs Jahre zuvor verschwunden. Bowie war damals mit ihrer Familie von England nach Schottland umgezogen, der Transporter wurde in einen Unfall verwickelt, Pandoras Transportbox fiel auf die Straße und sie huschte davon. Laut dem Bericht tauchte die Katze kürzlich miauend vor einer Haustür in Perth auf, und da der Chip noch funktionierte, konnte die Besitzerin ausfindig gemacht werden. Bowie sagte: „An diesem Nachmittag sind viele Freudentränen geflossen.“

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