Landespolitik: Dass die SPD die Verstaatlichung von Wohnungen in Berlin mitträgt, ist brandgefährlich
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Meinung Landespolitik Dass die SPD die Verstaatlichung von Wohnungen in Berlin mitträgt, ist brandgefährlich
Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf
19. Oktober 2026, 14:35 Uhr |
Lesezeit: 3 Min.
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Der Immobilienmarkt der Hauptstadt ist kaputt. Aber er lässt sich nicht dadurch reparieren, 160 000 ohnehin recht billige Wohnungen zu vergesellschaften. Die Pläne von Rot-Grün-Rot können Mietern sogar schaden.
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B erlins SPD-Landeschef Steffen Krach wiederholte sein Versprechen mehrmals: Seine Partei werde in keine Koalition eintreten, deren Programm die Verstaatlichung von Wohnungen vorsieht, sagte er vor den Wahlen zum Abgeordnetenhaus. Doch jetzt wollen Krach und die SPD doch mitregieren – in einer Koalition unter Führung der Linken, des Wahlsiegers. Und in den Sondierungsgesprächen haben sich die Partner darauf geeinigt, 160 000 Wohnungen von vier oder fünf Immobilienkonzernen zu vergesellschaften. Trotzdem spricht Krach von einem „absolut vertretbaren Kompromiss“. Klar, ursprünglich wollten die Linken mehr als 200 000 Wohnungen verstaatlichen. Jetzt sind es einige Zehntausend weniger. Das macht den Plan aber nicht zu einer Enteignung light, gut verträglich und nebenwirkungsfrei. Das Vorhaben bleibt brandgefährlich, und es ist tieftraurig, dass die Sozialdemokraten das mittragen.
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