Internationaler Strafgerichtshof: Der lange Arm des Donald Trump
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Internationaler Strafgerichtshof Der lange Arm des Donald Trump
15. Oktober 2026, 13:19 Uhr |
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Die Sanktionen der US-Regierung gegen den Internationalen Strafgerichtshof machen dessen Mitarbeitern Angst und bringen deutsche Banken und Sparkassen in die Bredouille.
Von Ben Heubl und Meike Schreiber, Frankfurt, München
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Als die Ermittlerin des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) im Mai bei ihrer niederländischen Bank einen Kredit über 5000 Euro beantragte, wurde dieser abgelehnt. Die Begründung: Auf ihrem Konto sei kein regelmäßiges Einkommen erkennbar. Dabei arbeitet die Frau, Anfang 50, seit fast 18 Jahren für das Gericht in Den Haag. Doch aus Sorge vor US-Sanktionen zahlt der Gerichtshof die Gehälter inzwischen für mehrere Monate im Voraus aus. Was die Beschäftigten absichern soll, macht sie für Banken offenbar zum Risiko, weil sie auf den Kontoauszügen keine monatlichen Gehaltseingänge mehr sehen. „Die Banken spüren die Unsicherheit“, sagt die frühere Mitarbeiterin des Strafgerichtshofes im Videogespräch mit der Süddeutschen Zeitung.
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