Impressionen vom Oktoberfest: Zwei Wochen Wiesn-Wahnsinn in Bildern
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Impressionen vom Oktoberfest Zwei Wochen Wiesn-Wahnsinn in Bildern
3. Oktober 2026, 15:20 Uhr |
Lesezeit: 2 Min.

Seit zwei Wochen ist SZ-Fotograf Johannes Simon auf der Theresienwiese unterwegs. Dabei kommt einem natürlich allerlei Kurioses, aber auch Irritierendes unter. Die Highlights.
Von Johannes Simon (Fotos)
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Zwei Wochen Wiesn, das ist zwei Wochen Wahnsinn. SZ-Fotograf Johannes Simon hat viel Zeit auf der Theresienwiese verbracht, immer dabei: seine Kamera. Eine Auswahl seiner besten Impressionen.

Die meisten kreischjuchzen beim „Breakdance“, wenn Betreiberin Tanja Kaiser-Grünberg den Tempo-Regler dreht und ins Mikro ruft: „Jetzt geht’s looooooos, whoopwhoopwhoop. Subbaaaa!“ Manche aber hätten auch nichts dagegen, wenn die Fahrt etwas sanfter verlaufen würde.

Heiße Pommes oder heiße Nüsse? Die Wiesn kann vieles sein – und das alles zur gleichen Zeit. Auf der Theresienwiese kommen eben alle zusammen.

Aus der Ferne ist das Riesenrad vor allem eines: rund. Aus der Nähe jedoch ist es so viel mehr. Es hat Schrägen, Rauten, Kuben. Eine ganz spezielle Wiesngeometrie.

Den ersten Schluck genießen Biertrinker besonders, doch auch danach schmeckt es. Hier ist die Mass eindeutig halb voll. Der Gesichtsausdruck des Mannes verrät: Das Glück sitzt heute mit auf der Bierbank.

Das Oktoberfest ist das Fest der Massen. Doch manchmal passiert es tatsächlich und einer – wie dieser Mann auf dem „Free Fall“ – erwischt einen Moment ganz für sich allein.

Bei der Wiesn 2026 ist viel über das Upskirting beim Teufelsrad berichtet und diskutiert worden. Die Figuren am Eingang des historischen Fahrgeschäfts waren vor Wiesnbeginn übermalt worden. Warum aber die Gestalten beim Irrgarten noch so viel Haut zeigen?

Mancher sieht auf der Wiesn doppelt, aber nicht immer liegt es dann am Alkohol: Zwei Trachtenzwillinge blicken in der Dämmerung hinauf zur Bavaria.

Auf den ersten Blick Tradition pur, auf den zweiten: Moment mal, das ist ja eine Fake-Tracht! Eine Szene aus der Augustiner-Festhalle.

Jeder trägt eben auf der Wiesn, was er mag. Das gilt auch für Beinkleidung und Schuhe. Passt schon so!

Bunte Lichter in der blauen Stunde: Während der Abenddämmerung ist es auf der Theresienwiese einfach besonders bezaubernd.

Da legst di nieder: So mancher kommt aus dem Staunen hier nicht heraus.

Auf der Wiesn wird nicht nur auf der Bierbank getanzt. Im Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn gibt es mitten im Zelt eine Tanzfläche, die Besucherinnen und Besucher drehen sich bei der Polka im Kreis. Wenn wer aus dem Takt gerät, stört das hier niemanden.

So mancher mag gar nicht nach Hause. Aber irgendwann ist dann auch gut. Ruhe kehrt ein auf der Theresienwiese, ehe es am Vormittag wieder losgeht.
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