Frauen-Bundesliga: Bühl entscheidet das Spitzenspiel

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Dank des Treffers der Nationalspielerin beim 1:0 gegen Eintracht Frankfurt bleibt Bayern München Tabellenerster der Bundesliga. Sorgen bereitet eine mögliche Verletzung von Giulia Gwinn.

Klara Bühl hat die Fußballerinnen des FC Bayern zum Sieg im Bundesliga-Topspiel bei Eintracht Frankfurt geführt. Die Nationalspielerin erzielte beim 1:0 (1:0) am Samstag gegen den Tabellenzweiten den entscheidenden Treffer in der 18. Minute. Die Münchnerinnen bauten ihre Tabellenführung sowie ihre makellose Bilanz mit dem sechsten Sieg aus, sorgen sich aber um die Kapitänin des deutschen Nationalteams Giulia Gwinn.

Im ausverkauften Stadion am Brentanobad vollendete Bühl einen perfekten Konter nach einem Eckball des Gegners. Es war die erste Chance der Bayern, die sich in der ersten Halbzeit defensiv nicht immer stabil präsentierten. Frankfurts Offensive um Kapitänin Laura Freigang blieb aber zu harmlos.

Laura Freigang trifft und trifft für Eintracht Frankfurt vor dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen Bayern München. Die Stürmerin hat es auch zurück in den DFB-Kader geschafft. Doch ihr droht noch immer eine Sperre.

Der FC Bayern hatte sich zuletzt in der Champions League gegen Manchester City (2:2) und bei Benfica Lissabon (3:0) sowie vor allem im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach (2:1) phasenweise durchaus schwergetan. Diesmal kontrollierten die Münchnerinnen die Partie aber über weite Strecken. Der Meister war einem zweiten Treffer näher als die SGE dem Ausgleich. Im letzten Drittel fehlte jedoch die Präzision.

In der Schlussphase sorgte Gwinn für einen Schreckmoment. Die Verteidigerin, die in ihrer Karriere immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, knickte in einem Laufduell um und verließ humpelnd nach einer Behandlung das Feld. Auf der Bank wurde ihr linkes Sprunggelenk dick bandagiert. Gwinn ist fest für die anstehenden Länderspiele am 9. Oktober in Karlsruhe gegen Australien sowie am 13. Oktober in Bremen gegen Japan eingeplant.

Der Vorsprung der Bayern, die seit 48 Ligaspielen ungeschlagen sind, beträgt nun fünf Punkte auf die Eintracht. Der VfL Wolfsburg könnte am Sonntag (13.45 Uhr, Dazn und MagentaSport) gegen den Hamburger SV bis auf drei Zähler an die Spitze heranrücken.

Um die Frauen-Bundesliga weiterzuentwickeln, will der Ligaverband Montagsspiele abschaffen – und erwägt einen Spielmodus, den es im deutschen Fußball bisher so nicht gegeben hat.

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