Autohersteller: Nach der Krise ist vor der Krise ist in der Krise
Por Von Christina Kunkel und Stephan Radomsky — Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport
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Autohersteller Nach der Krise ist vor der Krise ist in der Krise
20. September 2026, 12:48 Uhr |
Lesezeit: 4 Min.
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VW dürfte dieses Jahr operativ fast nichts mehr verdienen. Es ist der nächste Tiefschlag in einem Drama, das längst über Europas größten Autobauer hinausreicht. Und jetzt stehen Tarifverhandlungen an.
Von Christina Kunkel und Stephan Radomsky
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D as Drehbuch ist bekannt, wirkungsvoll aber bleibt es trotzdem: Die wirklich wichtigen Nachrichten verbreiten sie im Volkswagen-Konzern bevorzugt am frühen Freitagabend, irgendwann um 18 Uhr herum. Dass die Dramaturgie diesmal nicht ganz stimmte – die Familien-Holding der Porsches und Piëchs reagierte per Ad-hoc-Meldung um 17.19 Uhr auf eine VW-Meldung, die der Konzern zwar auf seine Website gestellt, aber nicht verschickt hatte –, änderte daran nichts: Die Aufregung war riesig, die Aktien des VW-Konzerns, seiner Sportwagen-Tochter Porsche AG und der Familien-Holding Porsche SE rauschten kurz vor Börsenschluss nach unten.
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