Altersvorsorge: Wer die Frühstartrente unfair findet, hat sie nicht verstanden
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Meinung Altersvorsorge Wer die Frühstartrente unfair findet, hat sie nicht verstanden
Kommentar von Nils Heck
16. Oktober 2026, 15:57 Uhr |
Lesezeit: 3 Min.
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Der Staat schenkt Kindern bald 120 Euro im Jahr für die Altersvorsorge. Weil reiche Eltern mehr Geld dazu schießen können, halten einige die Frühstartrente für ungerecht. Aber sie machen einen Denkfehler.
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D er deutsche Staat schenkt bald allen Kindern ab dem sechsten Lebensjahr 120 Euro im Jahr an Förderung. Dieses Geld fließt in ein Depot, das die Grundlage für die künftige private Altersvorsorge der Kinder sein soll und wird dort in Aktienfonds oder ETFs investiert. Zusätzlich dürfen die Eltern noch bis zu 570 Euro im Monat oder 6840 Euro im Jahr bis zum 18. Lebensjahr dazu geben. Geht man davon aus, dass der Aktienmarkt auch weiterhin etwa sechs bis sieben Prozent an Rendite nach Kosten im Jahr erzielt, können Kinder so an ihrem 65. Geburtstag zwischen 32 000 Euro und 1,8 Millionen Euro in ihrem Depot liegen haben.
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