Bachmann-Preis: Darf’s ein bissl politischer sein?

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Por Von Jörg Häntzschel — Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport

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Bachmann-Preis Darf’s ein bissl politischer sein?

25. September 2026, 18:39 Uhr |

Lesezeit: 3 Min.

Antagonisten im Jahr 2022 noch zusammen in der Jury des Wettbewerbs um den Ingeborg-Bachmann-Preis: Klaus Kastberger, Mara Delius, Brigitte Schwens-Harrant, Insa Wilke, Michael Wiederstein, Vea Kaiser und Philipp Tingler (von links).
Antagonisten im Jahr 2022 noch zusammen in der Jury des Wettbewerbs um den Ingeborg-Bachmann-Preis: Klaus Kastberger, Mara Delius, Brigitte Schwens-Harrant, Insa Wilke, Michael Wiederstein, Vea Kaiser und Philipp Tingler (von links). Gert Eggenberger

Aus Protest sind vier der sieben Richter im Klagenfurter Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis aus der Jury ausgetreten. Aus Abneigung gegen die frühere und künftige Vorsitzende – oder geht es doch um mehr?

Von Jörg Häntzschel

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Der Wettbewerb um den Bachmann-Preis in Klagenfurt ist die extremste Veranstaltung der deutschsprachigen Literatur. Drei Tage lang lesen Schriftstellerinnen und Autoren jeden Juli meist bei brütender Hitze ihre Texte vor. Drei Tage lang diskutieren sieben Literaturkritiker darüber. Und das live im Fernsehen. Für die Autoren steht viel auf dem Spiel, hier können Karrieren beginnen – oder gleich wieder enden. Doch auch die Jurymitglieder exponieren sich enorm. Wer dem Druck standhält und die Kameras nicht fürchtet, bekommt hier Gelegenheit zur Selbstdarstellung wie nirgends sonst in der Nischenbranche.

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