Leute: Jimi Blue Ochsenknecht fürchtet sich vor Gespenstern
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Leute Jimi Blue Ochsenknecht fürchtet sich vor Gespenstern
22. September 2026, 12:06 Uhr |
Lesezeit: 3 Min.

Der Schauspieler hängt in Hotelzimmern die Spiegel ab, Angela Merkel hat eine facettenreiche Lieblingsfarbe, und Sarah Connor lebt mit ihrem Partner nicht mehr als klassisches Ehepaar.
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Jimi Blue Ochsenknecht, 34, in Dubai lebender Schauspieler, ängstigt sich in Hotels vor Gespenstern. „Ich schlafe in Hotels auch meistens mit ein bisschen Licht an und gucke halt, dass kein Spiegel direkt vorm Bett ist“, sagte er im Gespräch mit Barbara Schöneberger im Podcast „Mit den Waffeln Einer Frau“. Grund dafür sei eine Erinnerung aus seiner Kindheit, als er für einen Dreh in Südengland gewesen sei. Er sei damals nachts im Hotel aufgewacht und habe vor dem Spiegel vor seinem Badezimmer ein kleines Mädchen gesehen. „Ich weiß nicht, was es war, vielleicht habe ich geträumt oder nicht, aber für mich war das sehr real, und ich habe halt sehr laut geschrien und habe auch richtig Panik bekommen“, so Ochsenknecht. Vielleicht habe diese Erinnerung etwas damit zu tun, dass er früh viele Horrorfilme angesehen habe, darunter „The Sixth Sense“ mit Bruce Willis. Sein Erlebnis habe ihn nicht losgelassen. Bis heute hänge er Spiegel daher „lieber ab oder stelle Gepäck davor hin, wenn da ’ne Couch ist“.

Angela Merkel, 72, ehemalige Bundeskanzlerin mit einer Vorliebe für einfarbige Blazer, hat eine facettenreiche Lieblingsfarbe. Auf dem Porträt für die offizielle Galerie im Kanzleramt trägt Merkel eine blaue Jacke. Die Wahl der Farbe sei dabei kein Zufall, sagte sie bei der Eröffnung einer Kunstausstellung im Bundestag. „Von Rot habe ich mal abgesehen. Und das lasse ich der ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlerin übrig.“ Blau sei eine Farbe, die Präsenz habe und etwas ausstrahle, erklärte die frühere CDU-Politikerin. „Man kann von Meeresblau bis Stahlblau sich alles reindenken, also von der Strenge bis zur Lieblichkeit. Und ich hatte viele, viele blaue Töne in petto.“ Hintergrund sei auch, dass sie auf vielen Bildern von internationalen Konferenzen mit ihren Blazern „in den etwas dunklen Reihen der Herren so ein Farbtupfer“ gewesen sei. Und sie habe sich dann immer gefreut, „wenn mehrere Farbtupfer in so einer G20-Runde auftauchten“. Seit Ende Juni wird das Porträt des deutsch-französischen Künstlers Jérémie Queyras im Bode-Museum in Berlin gezeigt.

Céline Dion, 58, Sängerin, ist derzeit als Attraktion in Paris fast gefragter als der Eiffelturm. Stundenlang stehen Fans vor dem Hotel Royal Monceau, in dem die Sängerin während ihrer 16 Konzerte in Paris nächtigt, in der Hoffnung, Dion zu Gesicht zu bekommen. Die Ausdauer wird bisweilen belohnt: Mal stimmt die Sängerin in das Playback ihrer eigenen Lieder ein, das Fans vor dem Hotel abspielen. Mal tanzt sie etwa zur Liebesballade „Pour Que Tu M’Aimes Encore“ barfuß auf einem Auto – wildes Gestikulieren, ein verzogenes Gesicht und beinahe groteske Posen inklusive. Die Zeitung Le Parisien zitiert eine Frau, die bei dem Motorhauben-Auftritt geweint habe: „Céline hat einzig uns diese Show geschenkt, den Fans, die kein Ticket für das Konzert hatten.“ Seit 2022 bekannt wurde, dass Dion an der seltenen Autoimmunerkrankung Stiff-Person-Syndrom leidet, war sie nur noch sehr selten aufgetreten. Mit Medikamenten und Physiotherapie kämpfte sie jahrelang dafür, wieder auf die Konzertbühne zurückzukehren.

Hendrik Wüst, 51, Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen, ist der heimischen Opposition gegenüber eher nachgiebig. Auf die Frage, ob Papa Wüst privat auch mal durchgreifen könne oder „eher so ein weicher Vater“ sei, gestand er der Rheinischen Post: „Ach Gott, ich bin Wachs in den Händen meiner Fünfjährigen – ist doch klar.“ Jeder, der eine Tochter habe, wisse, wie das ist. Erst am Vortag habe er eigentlich überhaupt gar keine Zeit gehabt, sich dann aber doch breitschlagen lassen, noch eine Runde mit Plastik-Bausteinen mit seiner Großen zu spielen. Er lege Wert darauf, den beruflichen und den familiären Hendrik Wüst voneinander zu trennen, und würde sich wünschen, das noch besser zu schaffen, sagte der CDU-Politiker.

Sarah Connor, 46, Sängerin, hat die Beziehung mit ihrem Partner und Manager Florian Fischer, 51, auf eine andere Ebene gebracht. „Flo und ich sind bereits seit Frühjahr kein klassisches Ehe-Paar mehr“, schrieb sie auf Instagram. Dazu postete sie ein Selfie, auf dem sie und Fischer zu sehen sind. „Wir verstehen uns (seitdem wieder) super gut, kommen gerade von nem Camping Trip zurück, teilen weiterhin unsere Wohnräume, arbeiten wie eh und je zusammen, und wenn wir Lust haben, schlafen wir auch noch miteinander.“ Sie hätten beide mehr Raum für sich selbst gebraucht und würden es als befreiend empfinden, dass das nun für jeden möglich sei. „Wir haben keine neuen festen Partner und vorerst auch keine Lust darauf, sondern genießen beide unser Leben.“ Connor und Fischer sind seit 2010 ein Paar und haben zwei gemeinsame Kinder.
© SZ/dpa/lot – Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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