Fotografie: Falsche Zeit, falscher Ort, falsche Kamera
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- Stammt das berühmte Bild des fallenden spanischen Milizionärs von Robert Capas Partnerin?
Fotografie Falsche Zeit, falscher Ort, falsche Kamera
10. September 2026, 19:25 Uhr |
Lesezeit: 4 Min.

1936 entstand das weltberühmte Foto des „fallenden Milizionärs“. Es wird Robert Capa zugeschrieben, aber neuerdings gibt es daran Zweifel: Stammt es in Wahrheit von dessen Freundin Gerda Taro?
Von Patrick Illinger
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„Ich war dort im Schützengraben mit rund zwanzig Milizionären“, berichtete der Fotograf Robert Capa 1947 in einem berühmt gewordenen Radiointerview, „Die zwanzig Milizionäre hatten zwanzig alte Gewehre.“ Auf einem Hügel gegenüber sei ein Franco-Maschinengewehr aufgebaut gewesen. Einige Minuten lang habe man das MG beschossen, dann rief jemand „vamonos“, woraufhin die Männer dem Feind entgegenstürmten. Jene, die nicht niedergemäht wurden, seien zurückgekehrt. So sei das mehrmals gegangen. „Beim vierten Mal hob ich die Kamera über meinen Kopf, und drückte den Auslöser“, sagte Capa.
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