Biodiversitätsgipfel in Armenien: „Wir machen einfach nichts, jedenfalls nicht genug“
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Biodiversitätsgipfel in Armenien „Wir machen einfach nichts, jedenfalls nicht genug“
19. Oktober 2026, 11:31 Uhr |
Lesezeit: 6 Min.
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In Armenien tagt die 17. Weltbiodiversitätskonferenz, doch Geoökologe Axel Paulsch warnt: Die Vernichtung unserer Lebensgrundlage geht munter weiter. Was eigentlich jetzt passieren müsste.
Interview von Hanno Charisius
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D er Weltbiodiversitätsrat schätzt, dass etwa eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind. Im Jahr 2022 haben sich 196 Nationen im Global Biodiversity Framework (GBF) dem Ziel verschrieben, das dramatische Artensterben zu stoppen und von 2050 an „im Einklang mit der Natur“ zu leben. Bis 2030 sollen wichtige Etappenziele erreicht sein, unter anderem sollen 30 Prozent der Erdoberfläche unter Naturschutz gestellt werden. Bis Ende Oktober ziehen die Staaten nun während der 17. Weltbiodiversitätskonferenz (CBD COP17) in der armenischen Hauptstadt Eriwan Zwischenbilanz und verhandeln über das weitere Vorgehen. Der Geoökologe Axel Paulsch verfolgt seit Jahren die Verhandlungen und fährt als Beobachter nach Eriwan.
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