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Leute Im Smoking seines Vorbildes

18. Oktober 2026, 12:06 Uhr |

Lesezeit: 2 Min.

Rapper Sido hat einen Smkoking von Harald Juhnke ersteigert.
Rapper Sido hat einen Smkoking von Harald Juhnke ersteigert. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Sido kann sich nun in edlen Zwirn kleiden, Lady Louise Mountbatten-Windsor hat für ihren Onkel am Herd gestanden, und Florian Silbereisen hat für die „Kelly Family“ eine Nacht im Freien verbracht.

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Sido, 45, Rapper, kann sich nun in edlen Zwirn kleiden. Der Musiker hat für 4000 Euro einen Smoking des 2005 verstorbenen Entertainers Harald Juhnke ersteigert. „Harald Juhnke war für mich schon immer ein großes Vorbild“, sagte Sido einer Pressemitteilung des Einkaufszentrums „Wilma Shoppen“ in Berlin-Charlottenburg, wo die Versteigerung stattfand, zufolge. Er schätze an Juhnke „vor allem seine Berliner Schnauze, seinen Humor, seine Authentizität und die Tatsache, dass er trotz aller Höhen und Tiefen immer seinen eigenen Weg gegangen ist“. Den ersteigerten Smoking habe Juhnke 1999 zu seiner letzten TV-Show „Typisch Juhnke!“ getragen, teilte sein langjähriger Manager Peter Wolf mit. Das Geld aus der Versteigerung bekommt eine Einrichtung, die finanziell benachteiligte Kinder und Jugendliche fördern möchte.

Foto: Chris Jackson/Getty Images

Lady Louise Mountbatten-Windsor, 22, Königsnichte, hat im Sommer für ihren Onkel, König Charles III., am Herd gestanden. Wie die Daily Mail berichtet, hat Lady Louise auf dem Balmoral-Anwesen des Königs als Köchin für Feriengäste gearbeitet. Sie sei genau wie ihre Mutter Herzogin Sophie, 61, eine „wirklich gute Köchin“, heißt es in dem Bericht. Louise, die in der britischen Thronfolge auf dem 18. Platz steht, wird außerdem als sehr bescheiden und diskret beschrieben. Im Sommer hatte sie ihr Studium an der Universität St. Andrews abgeschlossen und zuvor im Bereich Organisation und Gästebetreuung bei der traditionellen „Royal Windsor Horse Show“ gearbeitet.

Foto: Malte Krudewig/dpa

Florian Silbereisen, 45, Schlagerstar und Moderator, hat als Kind eine Nacht im Freien in Kauf genommen, um seine Idole sehen zu können. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur schwärmte er davon, bei seiner Show „Schlagerbooom“ am vergangenen Samstag in Dortmund unter anderem zusammen mit der Kelly Family auf der Bühne gestanden zu haben. „Ich durfte mit der Kelly Family zusammen singen – ausgerechnet in der legendären Westfalenhalle, vor der ich als Kind mit meiner Schwester übernachtet habe, um die Kelly Family zu sehen.“ Nach zehn Jahren seiner Live-Show sei für ihn noch immer das Allerschönste, „wenn Tausende Menschen zusammen singen und feiern – egal, woher sie kommen, egal, woran sie glauben, und egal, wen sie lieben“.

Foto: Scott A Garfitt/Invision/AP/dpa

Harry Styles, 32, Sänger, gedenkt mit einem neuen Song seines vor zwei Jahren verstorbenen Freundes Liam Payne. Mehreren Medienberichten zufolge präsentierte er das Lied „What Is Enough“ bei einem Konzert im Madison Square Garden in New York. Den Song habe er „vor etwa zwei Jahren für meinen Freund“ geschrieben, sagte Styles demnach am Freitag. Payne, der gemeinsam mit Styles, Niall Horan, Louis Tomlinson und Zayn Malik durch die Boyband One Direction berühmt wurde, starb am 16. Oktober 2024. Er war in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires von einem Hotelbalkon gestürzt. Es gebe viele Menschen in seinem Leben, „ohne die ich all das nicht hätte erreichen können“, sagte Styles dem Publikum, wie auf mehreren Videos des Konzerts zu sehen ist. „Und heute vor zwei Jahren habe ich einen dieser Freunde verloren.“ Er sei sich sicher, „dass viele von euch schon Ähnliches durchgemacht haben“. Letztendlich gehe es „einfach darum, aufeinander aufzupassen“.

Foto: Patrick Seeger/dpa

Georg Gänswein, 70, Erzbischof und Papstbotschafter in Litauen, hat seine einstige Vorliebe für Rockmusik abgelegt. In seiner Jugend habe er gerne die britische Rockband Deep Purple gehört, sagte er am Wochenende den Moderatoren Thomas Schmidt und Philipp Stehling auf der Streaming-Plattform Twitch. Inzwischen sei sein Musikgeschmack „ganz klassisch“ geworden. „Das beruhigt mich, das tut mir gut, das reinigt, das löst auch Spannungen.“ Zudem höre er gerne Podcasts über Politik und Geschichte. International bekannt wurde Gänswein als Privatsekretär von Papst Benedikt XVI.

© SZ/dpa/kna/lot – Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.

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