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Leute Weltrekord im Hügelrunterbrettern

16. Oktober 2026, 14:55 Uhr |

Lesezeit: 2 Min.

„Mein wichtigster Antrieb war die Suche nach einem Gefühl, das noch niemand zuvor erlebt hat“, sagt der Weltrekordhalter Diego Poncelet.
„Mein wichtigster Antrieb war die Suche nach einem Gefühl, das noch niemand zuvor erlebt hat“, sagt der Weltrekordhalter Diego Poncelet. Foto: Violeta Santos Moura/Reuters

Diego Poncelet erreicht 151 km/h auf dem Skateboard, Guido Maria Kretschmer findet Berlin dreckig. Und der Trierer Bischof Stephan Ackermann ist von einer biblischen Plage heimgesucht worden.

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Diego Poncelet, 27, Spanier, hält einen neuen Weltrekord im Hügelrunterbrettern. Mit seinem Skateboard raste er im kanadischen Les Éboulements mit einer Geschwindigkeit von 151,83 Kilometern pro Stunde über die Straße. Schon bei einem Testlauf einige Tage zuvor hatte er 146,88 Kilometer pro Stunde erreicht. „Mein wichtigster Antrieb war die Suche nach einem Gefühl, das noch niemand zuvor erlebt hat. Ich war überzeugt, dass dieses Erlebnis nur möglich ist, wenn ich diese Marke übertreffe“, sagte er in einem Statement seines Sponsors Red Bull nach der waghalsigen Fahrt. Für seinen Weltrekordversuch trainierte der Downhill-Skater unter anderem in einem Windkanal.

Foto: Harald Tittel/dpa

Stephan Ackermann, 63, Bischof von Trier, ist von einer biblischen Plage heimgesucht worden. Ein Rentner hatte im Dom St. Peter mehrere Dutzend Grillen ausgesetzt. Beobachtet wurde der 72-Jährige dabei von einer anderen Besucherin des Gotteshauses. Sie sah, wie er einen Karton öffnete, die Insekten freiließ und den Dom verließ, berichtet der Trierische Volksfreund. Sie verständigte die Polizei, die den Mann schließlich fassen konnte und bei ihm eine Kiste mit der Aufschrift „Mittelmeergrillen, 500 Stück, Einzelfutter“ sicherstellte. Die Insekten, die Verwandte von Heuschrecken sind, hätten unterdessen „ein lautes Zirp-Konzert“ im Dom veranstaltet, bis der Domhausmeister sie wieder einfing. Gegen den Übeltäter leitete die Polizei ein Verfahren wegen des Verdachts der Störung der Religionsausübung ein.

Foto: Marcus Brandt/dpa

Guido Maria Kretschmer, 61, Modedesigner und Moderator, findet Berlin nicht mehr sexy, sondern schmutzig.  „Alle amüsieren sich im Tiergarten, lassen ihren Dreck und ihren Müll da, und keiner macht mal was Nettes“, sagte er im Podcast „Dein Ernst“ von Benjamin von Stuckrad-Barre. Die Stadt sei rauer geworden. Dennoch habe er die Hauptstadt, die er vor einigen Jahren für Hamburg verließ, in guter Erinnerung, nicht nur, weil viele Menschen dort sehr kreativ sein dürften. „Ich bin da ein bisschen erwachsen geworden. Ich habe der Stadt viel zu verdanken. Ich kenne mich da super aus, habe da viele Freunde.“

Foto: Uwe Anspach/dpa

Harald Glööckler, 61, Modemacher und Moderator, ist bekannt für durchgeknallte Auftritte, steht aber offenbar nicht gerne im Rampenlicht. „Ich bin eigentlich sehr scheu“, sagte er in der frisch aufgezeichneten SWR-Talkrunde „Nachtcafé“ und ergänzte: „Die Leute denken immer, der Glööckler, der findet das ganz toll, sich da zu präsentieren.“ Er habe beschlossen, „ein Modeprinz zu werden und eine eigene Welt zu kreieren. Und dann muss ich auf Events gehen, das ist ein Teil meines Business. Ich finde es aber nicht geil, da hinzugehen“. Auch das Alter macht dem Unternehmer, der in einem Schloss bei Kirchheim in Rheinland-Pfalz lebt, zu schaffen: „Mit 20, da ist natürlich noch alles am selben Platz, mit 30 auch. Aber mit 50, da schaust du in den Spiegel und musst erst mal einen Lippenstift dranmachen, damit du weißt, wo vorne und wo hinten ist.“

Simone de Gale, 44, renommierte Architektin, hat in der Luft randaliert. Die Britin soll auf einem Flug von Dubai nach London eine Flugbegleiterin beleidigt und körperlich attackiert haben. Der Vorfall geschah im Februar und kam nun vor Gericht, wie die Sun berichtete. Der Streit begann laut Anklage, als die Crew die Frau darum bat, nicht durch den Gang mit schlafenden Passagieren zu gehen. Unter ihnen war eine Familie mit ihrem Baby. Simone de Gale habe daraufhin die Flugbegleiterin angeschrien: „Ich bin Architektin und Sie sind nur eine verdammte Stewardess.“ Und sie setzte laut Anklage nach: „Du musst lernen, wo dein Platz ist.“ Zudem warf sie der Flugbegleiterin Rassismus vor und attackierte sie körperlich. Die Flughafenpolizei nahm die Architektin in Heathrow in Empfang und stellte eine starke Alkoholfahne fest. Das Gericht sprach sie in mehreren Anklagepunkten schuldig und erließ einen Haftbefehl.

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