Pressefreiheit in Israel: „Auf keinem guten Weg“
Por Von Kristiana Ludwig — Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport
Pressefreiheit in Israel „Auf keinem guten Weg“
15. Oktober 2026, 17:51 Uhr |
Lesezeit: 3 Min.

Die Korrespondentin der Taz darf nicht nach Israel einreisen. Dagegen regt sich Protest. Es ist nicht der einzige Fall, bei dem die Pressefreiheit in dem Land in Zweifel gezogen wird.
Von Kristiana Ludwig
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Im Herbst vergangenen Jahres schrieb die freie Journalistin Serena Bilanceri, die oft aus dem Nahen Osten berichtete, in der taz über Israel. Im November griff sie einen Report von Amnesty International auf, der 2022 von „Israels Apartheid gegen Palästinenser“ gesprochen hatte. „Wer mit Palästinenserinnen und Palästinensern im Westjordanland unterwegs war, versteht, was mit Apartheid gemeint ist“, kommentierte sie, um dann auf den völkerrechtlich illegalen Siedlungsbau einzugehen und zum Schluss zu fordern, dass „die USA, aber auch Deutschland und Europa finanzielle und militärische Sanktionen verhängen“. Bereits im September, während die israelische Armee noch in Gaza kämpfte, hatte Bilanceri in einem anderen Kommentar europäische Sanktionen gefordert.
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Nahost : Israel verweigert „taz“-Korrespondentin Arbeitsvisum
Die Journalistin Serena Bilanceri darf nach Angaben ihrer Zeitung nicht nach Israel einreisen. Die „taz“ äußert sich empört.
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