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Leute My Plastic Heart Will Go On

15. Oktober 2026, 11:53 Uhr |

Lesezeit: 3 Min.

Das blaue Amulett am Hals der Céline-Dion-Puppe ist laut Hersteller Mattel dem berühmten Diamantcollier aus „Titanic“ nachempfunden, zu dem Dion den Titelsong „My Heart Will Go On“ sang.
Das blaue Amulett am Hals der Céline-Dion-Puppe ist laut Hersteller Mattel dem berühmten Diamantcollier aus „Titanic“ nachempfunden, zu dem Dion den Titelsong „My Heart Will Go On“ sang. Foto: Mattel Inc/PA Wire/dpa

Mattel bringt eine Barbie-Puppe von Céline Dion heraus. Harry und Meghan treten erstmals seit ihrer Rückkehr nach Großbritannien öffentlich auf. Und wer Matthew McConaughey kritisieren will, findet ihn in der Wüste.

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Céline Dion, 58, Sängerin, ist nun auch in Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer erhältlich. Auf Instagram teilte sie Fotos einer Barbie-Puppe mit langem dunkelblauem Kleid und einem herzförmigen Amulett um den Hals. Die Kunststofffigur soll Dion darstellen, es gibt sie laut Hersteller Mattel nun in limitierter Auflage.

Foto: Mattel Inc/PA Wire/dpa

Sie würdige „die außergewöhnliche Karriere einer der erfolgreichsten Sängerinnen der Musikgeschichte“, teilte Mattel mit. Die Sängerin wird von der Spielzeugfirma wie folgt zitiert: „Ich hoffe, dass diese Puppe alle Menschen dazu ermutigt, sich selbstbewusst auszudrücken, ihre Träume zu verfolgen und an die Kraft ihrer eigenen Stimme zu glauben.“ Das blaue Amulett am Puppenhals sei dem „berühmten blauen, herzförmigen Diamantcollier“ aus dem Film „Titanic“ nachempfunden, für den Céline Dion 1997 den Titelsong sang: „My Heart Will Go On“.

Foto: Phil Noble/REUTERS

Meghan, 45, und Harry, 42, britisches Royals-Paar, wagen den nächsten Schritt ihres Heimkehrprozesses. In Nottingham ist das Paar diesen Donnerstag erstmals seit seiner Rückkehr aus den USA nach Großbritannien Ende August öffentlich aufgetreten. Sie besuchen verschiedene gemeinnützige Vereine, die sich für Jugendliche und gegen Armut einsetzen. Laut Medienberichten wurden Harry und Meghan dabei als „Herzog und Herzogin“ vorgestellt. Die formalen königlichen Anreden, Seine und Ihre Königliche Hoheit, dürfen sie offiziell nicht verwenden. Harrys Vater, König Charles III., hatte betont, dass die beiden „nicht-arbeitende Mitglieder der Königsfamilie“ seien, die Krone also nicht nach außen repräsentierten. Jedes gemeinnütziges Engagement wie nun in Nottingham üben sie demnach als Privatleute aus.

Foto: Stacy Revere/Getty Images via AFP

Matthew McConaughey, 56, Schauspieler, hat sich für die Lektüre negativer Kritiken ein ruhiges Plätzchen gesucht. „Ich bin für eine Woche in die Wüste gefahren und habe sie alle in diesem dicken Buch mitgenommen“, sagte er im Podcast „Build or Break“. „Ich habe zwei Tage damit verbracht, sie mir anzusehen. Es war schwer.“ Bei manchen Kritiken habe er sofort gesehen, dass der Autor etwas gegen ihn persönlich habe. „Bei anderen Kritiken dachte ich mir: Diese Person hat recht. Sie ist eigentlich ein Fan von mir und hat aus meiner Darbietung nicht das mitgenommen, was ich mir eigentlich erhofft hatte. Wo habe ich bei der Umsetzung versagt?“ Zuvor war McConaughey gefragt worden, wie er es schaffe, Kritiken nicht an sich heranzulassen. Er sagte, dass diese ihn sehr wohl träfen. Doch er rede sich ein, „dass diejenigen, die die guten Kritiken geschrieben haben, die Klugen waren“, sagte er lachend.

Foto: Chris Pizzello/Invision via AP/dpa

Hilary Swank, 52, Schauspielerin, macht eindeutige Andeutungen. Auf Instagram postete sie ein Video, das eine tanzende Familie aus bunten Knicklichtern zeigt, und schrieb dazu: „Viele Leute haben mich gefragt, was mein nächstes Projekt ist – dieses hier erscheint im Dezember.“ Dazu stellte sie Emojis, unter anderem ein Babygesicht. Auch eine der Knicklichtfiguren im Video – die zum Rocksong „You Ain’t Seen Nothing Yet“ tanzen – trägt eine kleinere Knicklichtfigur in ihrem Bauch. Viele Fans und US-Medien deuteten diese dezenten Hinweise dahin gehend, dass Swank ein Baby erwarten könnte. Im Alter von 48 Jahren wurde Swank bereits Mutter von Zwillingen. Im Interview mit dem britischen Magazin Women’s Health hatte sie 2025 darüber gesprochen, dass sie ihrer späten Mutterschaft einiges abgewinne. „Ich bin viel geduldiger. Ich bin viel verständnisvoller.“

Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Armin Mueller-Stahl, 95, Schauspieler und Maler, hebt beim Zeichnen ab. „Ja, da sind Flugmomente“, sagt er der Deutschen Presse-Agentur zu dem Gefühl, das er beim Malen bekomme. Als Schauspieler sei man gefangen in den Texten und in der Inszenierung. „Die Zeichnerei gibt mir alle Freiheiten.“ Seine lange Biografie biete ihm dabei genug Inspiration. „Ich bin 95 Jahre alt und habe nun alles erlebt, was man leider erleben musste. Und ich durfte dabei auch überleben“ – nämlich die Nazi-Zeit, den Krieg, die Flucht, das Abbrennen ihrer Wohnung in Prenzlau. „Das sind alles Dinge, die in einem ruhen, und die habe ich versucht loszuwerden, mit Malen und Zeichnen.“ Mit Sorge blicke er darum nun auf die AfD und das Wiedererstarken des Antisemitismus. „Denn man kann ja eigentlich die lange Blutspur der zwölf Jahre Hitler verfolgen, und die kann man immer wieder sehen im Fernsehen. Und das müsste genügen als Lehrstunde.“

© SZ/dpa/jbee – Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.

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Von Oliver Meiler

Fonte: Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport

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