EU-Haushalt: Niemand will sich mit Europas Bauern anlegen
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EU-Haushalt Niemand will sich mit Europas Bauern anlegen
11. Oktober 2026, 11:23 Uhr |
Lesezeit: 3 Min.
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Mit einem neuen Vorschlag versucht die irische Ratspräsidentschaft, den Streit ums Langfrist-Budget der EU zu lösen. Doch die größten Ausgabenblöcke – Gelder für Bauern und ärmere Regionen – lässt sie fast unangetastet.
Von Jan Diesteldorf, Salzburg
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Die Europäische Union hat ein schwieriges Verhältnis zu ihren Landwirten. Kein Jahr vergeht, ohne dass in Brüssel Traktorkolonnen zu Demonstrationen auffahren, Bauern Barrikaden anzünden und Gülle versprühen. Ihre Wut richtet sich dann gegen zu viel Regulierung, gegen zu wenige Subventionen oder neue Handelsabkommen. Richtig zufrieden sind sie eigentlich nie. Dabei sollen sie auch künftig enorme Summen erhalten von der bei vielen von ihnen verhassten EU, aus dem Haushaltsposten mit der längsten Tradition: im Durchschnitt 42 Milliarden Euro jährlich für direkte Einkommenshilfen von 2028 bis 2034, fast 300 Milliarden Euro über sieben Jahre verteilt.
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