Mordfall Fabian: „Liebe heißt für Frau H. besitzen“
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Mordfall Fabian „Liebe heißt für Frau H. besitzen“
8. Oktober 2026, 14:30 Uhr |
Lesezeit: 4 Min.

Im Prozess um den ermordeten Fabian bestätigt ein Gutachter der Angeklagten Gina H. psychopathische Persönlichkeitsanteile. Ihre Angst vor dem Verlassenwerden sei für sie „existenzbedrohend“. Aber ist das ein Motiv für einen Mord?
Von Ulrike Nimz, Rostock
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Auf dem Tisch vor Peter Keiper stapeln sich Ordner und Aktenbände, daneben steht ein Kaffeebecher, den er kein einziges Mal anrühren wird. Knapp eine Stunde lang wird der psychiatrisch-forensische Sachverständige sein Gutachten verlesen. Es soll klären, ob Gina H., die Angeklagte im Mordfall Fabian, zum Tatzeitpunkt schuldfähig war. Ob eine psychiatrische Erkrankung, eine seelische Störung oder eine Intelligenzminderung sie in Wahrnehmung und Tateinsicht beeinträchtigt hat. Und ob sie zukünftig ähnliche Verbrechen begehen könnte, wie jenes, das ihr vorgeworfen wird.
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Fonte: Top – Themen – Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport