AfD Mecklenburg-Vorpommern: Die Zeit der Selbstverharmlosung ist vorbei
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AfD Mecklenburg-Vorpommern Die Zeit der Selbstverharmlosung ist vorbei
24. September 2026, 15:06 Uhr |
Lesezeit: 4 Min.
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Die AfD hat die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen, dennoch gibt es intern heftige Kritik am Spitzenpersonal. Dahinter steckt auch die Frage nach dem künftigen Kurs der Partei.
Von Tim Frehler, Valerie Höhne und Ulrike Nimz, Berlin, Hamburg
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D ie AfD hat bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 38 Prozent der Stimmen geholt und ist stärkste Kraft geworden. Zufrieden scheinen Teile der Partei damit allerdings nicht zu sein. Der Co-Vorsitzende und Spitzenkandidat musste bei seiner Wahl zum Fraktionsvorsitzenden einen Dämpfer hinnehmen: Für Enrico Schult stimmten laut NDR nur 20 der insgesamt 32 Abgeordneten. Noch mehr Unzufriedenheit gibt es mit dem Mann, der im Wahlkampf als „Ministerpräsidentenkandidat“ unterwegs war: Leif-Erik Holm. Das geht aus einer internen AfD-Wahlanalyse hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Darin wird Holm, ebenfalls Co-Vorsitzender des Landesverbandes, „Führungsschwäche“ und „mangelnde Präsenz“ vorgeworfen.
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