Sachsen-Anhalt: Die ersten Ämter hat die AfD so gut wie sicher

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Sachsen-Anhalt Die ersten Ämter hat die AfD so gut wie sicher

22. September 2026, 13:17 Uhr |

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AfD-Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender Ulrich Siegmund und die stellvertretende BSW-Fraktionschefin Claudia Wittig Anfang September.
AfD-Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender Ulrich Siegmund und die stellvertretende BSW-Fraktionschefin Claudia Wittig Anfang September. Hendrik Schmidt/dpa

In Sachsen-Anhalt dürfte zum ersten Mal in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte eine rechtsextreme Partei den Landtagspräsidenten stellen. Doch das reicht ihr noch nicht.

Von Tim Frehler und Iris Mayer, Leipzig/Berlin

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G ut zwei Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnen sich erste Folgen einer möglichen Allianz zwischen dem Wahlsieger AfD und der kleinsten Fraktion im Landtag, dem BSW, ab. Schon wenige Tage nach der Wahl hatte das BSW verkündet, dass es einen AfD-Kandidaten zum Parlamentspräsidenten wählen würde. Als stärkste Fraktion hat die AfD dafür das Vorschlagsrecht, ein Kandidat braucht in der geheimen Wahl die absolute Mehrheit von mindestens 42 Stimmen. Die AfD stellt im neuen Landtag 39 Abgeordnete, genauso viele wie CDU, SPD, Grüne und Linke zusammen. Beide Lager können sich also gegenseitig blockieren. Das BSW wird mit seinen fünf Mandaten so zum Zünglein an der Waage.

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