Berkshire Hathaway: Warren Buffett gibt seinen Chefposten an den Sohn ab
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Berkshire Hathaway Warren Buffett gibt seinen Chefposten an den Sohn ab
18. September 2026, 14:24 Uhr |
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Der legendäre Investor wird dem Aufsichtsrat von Berkshire Hathaway künftig nur noch als einfaches Mitglied angehören. Mit 96 Jahren gibt er die Führung damit endgültig ab.
Von Gunnar Herrmann
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Der legendäre US-amerikanische Investor Warren Buffett hat die Führung seines Unternehmens Berkshire Hathaway abgegeben. Sein 71-jähriger Sohn Howard Buffett löste ihn am Freitag an der Spitze des Aufsichtsrats ab. Buffet senior wird dem Gremium aber weiter angehören. Dem Brief zufolge sieht der 96-Jährige die Übergabe der Unternehmensführung an die nächste Generation mit diesem Schritt als abgeschlossen an. Bereits Anfang des Jahres hatte er sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, seitdem ist Greg Abel CEO von Berkshire Hathaway.
Buffett wurde in Omaha, Nebraska, geboren, wo er immer noch lebt und wo sich auch der Sitz von Berkshire Hathaway befindet, eine ehemalige Textilfirma, die Buffet zu einem internationalen Konglomerat umgebaut hat. Im Jahr 2025 machte das börsennotierte Unternehmen einen Umsatz von gut 371 Milliarden US-Dollar. Dank erfolgreicher Investitionen galt Buffett zeitweilig als reichster Mensch der Welt, im Ranking des Magazin Forbes liegt er mit einem Vermögen von knapp 145 Milliarden Dollar aktuell auf Platz zehn.
Buffetts Anlagestrategie wird meist als „Value Investing“ beschrieben. Er investierte langfristig in Unternehmen, die ihm solide erschienen und richtete sich eher nicht nach Markttrends. So überstand Berkshire Hathaway etwa relativ unbeschadet das Platzen der Dotcom-Blase, da das Unternehmen kaum in Internetfirmen investiert war. Buffets Anlagestil dient unter anderem vielen Kleinanlegern als Inspiration, auch weil er seine Tipps gerne teilt, oft in Form von kleinen Merksprüchen wie: „Regel Nummer eins: Verliere niemals dein Geld. Regel Nummer zwei: Vergiss niemals Regel Nummer eins.“
Die Aktionärsversammlung von Berkshire Hathaway wird in den Medien gelegentlich „Woodstock des Kapitalismus“ bezeichnet. Regelmäßig pilgerten dabei Zehntausende Aktionäre in den Mittleren Westen der USA, um dem „Orakel von Omaha“ zu lauschen. Bei der diesjährigen Versammlung hielt bereits Greg Abel die zentrale Rede. Buffett hatte aber als Aufsichtsratschef auch einen Auftritt. Nächstes Mal wird nun also dem 71-jährigen Howard Buffett diese Rolle zufallen. Er dürfte darauf gut vorbereitet sein – dem Aufsichtsrat von Berkshire Hathaway gehört er bereits seit 1992 an.
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Von Ann-Kathrin Nezik 
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