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Leute „Jetzt bin ich heilfroh“

16. September 2026, 11:56 Uhr |

Lesezeit: 2 Min.

Da wusste er noch nichts von seiner Erkrankung: Thomas Gottschalk im Jahr 2022.
Da wusste er noch nichts von seiner Erkrankung: Thomas Gottschalk im Jahr 2022. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Thomas Gottschalk spricht über seine Krebsbehandlung. Lars Eidinger bekennt sich als Serien-Abbrecher. Und Harald Schmidt stellt sich schützend vor Friedrich Merz.

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Thomas Gottschalk, 76, Moderator, blickt nach vorn. Nach seiner schweren Krebserkrankung, die er im November 2025 öffentlich gemacht hatte, zog er sich ins Private zurück. Inzwischen sei er auf dem Weg der Besserung, wie er zu Bild sagte. „Ich hatte am Donnerstag mein zweites PET“, sagte er. „Da wird der ganze Körper durchgescannt und man schaut, dass auch wirklich keine Überbleibsel des Krebses mehr im Körper sind. Man geht da mit einem Zittern hin, weil ich natürlich Angst hatte vor dem Ergebnis. Jetzt bin ich heilfroh.“ Eine sogenannte Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kann Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar machen und dabei helfen, Tumore oder Metastasen im Körper zu finden. Auf die Frage, ob er wieder ganz der Alte sei, sagte Gottschalk: „Ich fühle mich noch nicht ganz so, wie ich es gerne hätte und wie es einem 76-jährigen Mann angemessen ist. Aber es wird jede Woche ein bisschen besser.“

Andreea Alexandru/AP Photo/Andreea Alexandru

Lars Eidinger, 50, Schauspieler, ist Serien-Asket. „Ich habe in meinem ganzen Leben zwei Serien angefangen zu schauen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Im ersten Corona-Lockdown habe ich ,Breaking Bad’ geschaut und dann habe ich irgendwann mit meiner Tochter ,Stranger Things’ geschaut.“ Beide Serien habe er abgebrochen und nie zu Ende gesehen.

Rolf Vennenbernd/Rolf Vennenbernd/dpa

Harald Schmidt, 69, Late-Night-Kanzler a.D., kanzelt den möglichen Ersatzkanzler ab. Er bezweifle, ob Hendrik Wüst ein besserer Bundeskanzler wäre als Friedrich Merz. Der NRW-Ministerpräsident sei für ihn erkennbar „an der Hand am Kinderwagen“, sagte der Entertainer der Deutschen Presse-Agentur. Er spielte damit darauf an, dass Wüst schon mal mit Kinderwagen vor die Kameras tritt. „Es ist ein Unterschied, ob mir einer in Dülmen den Kinderwagen in den Weg schiebt für ein Foto oder ob ich sage: ,Xi Jinping ist am Telefon, er will dich mal sprechen.’ Laut Schmidt erwarte die CDU offenbar ein Wunder von einem Kanzlertausch, doch Wüst würde in Berlin „exakt in dieselben Probleme einsteigen“ wie Merz. Insgesamt sehne man sich in Deutschland offenbar nach einem Messias – ein weiteres Beispiel dafür seien die übersteigerten Erwartungen an Bundestrainer Jürgen Klopp: „Der Bedarf an Messiassen ist enorm.“

Frank Rumpenhorst

Karl-Heinz Körbel, 71, Ex-Fußballprofi, hat neben dem Fußball eine zweite Religion. „Eigentlich war ich aus der Kirche ausgetreten, weil mir vieles nicht mehr gepasst hatte“, sagte er der FAZ. Als seine Tochter aber an einer christlichen Schule eingeschult werden sollte, habe er sich mit dem Thema wieder auseinandersetzen müssen. Dann sei er in die evangelische Kirche eingetreten. Zusammen mit seiner Frau bete er jeden Morgen Psalm 91, in dem es um Gottes Schutz und Zuversicht geht. Dabei bete er für seine Familie, Mitarbeiter von Eintracht Frankfurt und die Spieler der Traditionsmannschaft seines Vereins. „Ich bin überzeugt, dass Jesus Christus für unser Leben eine zentrale Bedeutung hat“, sagte er. Körbel bestritt 602 Bundesligaspiele für Eintracht Frankfurt und ist damit Rekordhalter in der höchsten deutschen Spielklasse.

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